Im Grunde ist das mit der Arbeit im Grundeinkommens-Szenario doch sehr einfach: Arbeit ist erstmal das, was in irgendeiner Weise getan werden muss, um die Gesellschaft am Laufen zu halten (alles andere ist Hobby, unabhängig von der genauen Tätigkeit).

Und jetzt kommt jemand wie Herr Werner an und behauptet, dass ganz zufällig genauso viele Leute aus Selbstverwirklichungsgründen sagenwirmal Analytik-Laboranten werden wollen, wie wir als Gesellschaft gerade Analytik-Laboranten brauchen.

Die Ausweich-Variante ist natürlich, dass man für alle Jobs, die man nicht schon seit Kindergarten-Tagen machen wollte, beträchtliche Lohnerhöhungen vorsieht. Wie passt das zu der These, dass Arbeit nicht um des Geldes willen stattfinde? (Eine These, die übrigens nur dazu aufgebracht wird, um die Lohninflation durch das Grundeinkommen wegzuerklären)