Clear – ein paar Gedanken

Ich mag Listen. Da schreibt man Dinge auf und wenn man fertig ist, kann man sie abhaken.

Seit Jahren nutze ich GTD mit diversen Hilfsmitteln und als ich vor über einem Jahr OmniFocus entdeckte, spürte ich ein kleines Gefühl der Erleuchtung. Für einen GTD-Nutzer ist es meiner Meinung nach der König unter den Programmen. Egal ob er das Buch eins-zu-eins umsetzt oder seine eigene Variante entwickelt hat.

Normalerweise schüttele ich deswegen den Kopf bei einfachen Programmen zur Verwaltung von Listen. Das kann ich auch mit OmniFocus. Heute ist allerdings eine App für das iPhone rausgekommen, die vorher sehr viel Hype erfahren hat, aufgrund ihres Aussehens und des Bedienkonzepts. Ich spreche von Clear.

Clear ist eine App zur Erstellung von Listen, die auf Geschwindigkeit ausgelegt ist. Es gibt keine Knöpfe, alles ist auf Gesten- und Einhandbedienung ausgelegt und Listeneinträge dürfen max. 30 Zeichen lang sein. Wieder einmal stellte ich mir die Frage wofür. Aber die Neugier nahm überhand, ich kaufte und inzwischen liegt es auf dem ersten Homescreen.

Clear ist schnell und das ist seine Stärke. OmniFocus will erst einmal synchronisieren. Ein Task will eigentlich ein Projekt und einen Kontext haben. Mit Clear geht das alles flotter. Natürlich synchronisiert es mit nichts und von Projekten, Kontexten, Due Dates u.ä. will man Abschied nehmen. Aber für die schnelle Liste zwischendurch: Einkaufsliste, kleine projektunabhängige Einzeltasks, die schnelle Notiz zwischendurch u.ä. Dafür ist Clear super geeignet. Mal sehen ob ich es wirklich benutze, aber es ist ein interessanter Ansatz. Ich werde berichten.

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