Rechnerkram

iTunes Match FAQ

Heute ist iTunes Match gestartet und es sind eine Menge Fragen aufgekommen. Ich versuche sie hier zu beantworten mit dem was ich mir angelesen habe bzw. aus eigener Erfahrung raus.
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  1. Was kostet iTunes Match?
  2. Kann man mit einem iTunes Gutschein bezahlen?
  3. Was ist die Grenze an Titeln?
  4. Was passiert wenn ich mehr als 25.000 Titel habe?
  5. Wie bekomme ich auch mit mehr als 25.000 Titeln Match?
  6. Werden die Metadaten angetastet?
  7. Was wird auf keinen Fall gematcht?
  8. Was wird gematcht?
  9. Kann ich Lieder mit zu niedriger Bitrate trotzdem matchen?
  10. Wie lange dauert das Prozedere?
  11. Wie sehen Titel aus, die ich lösche und neu herunterlade?
  12. Was passiert wenn ich Match auf meinem iOS-Gerät aktiviere?
  13. Kann ich Lieder auf meinem iOS-Gerät löschen?
  14. Wie funktioniert das automatische Löschen?
  15. Funktionieren Smart Playlists auf iOS?
  16. Ist ein Ersatz für Spotify- oder andere Streaming-Dienste? Ich will doch Platz auf meiner Platte frei schaufeln oder meinem iOS-Device.
  17. Was passiert wenn Match ausläuft?
  18. Werden Lyrics synchronisiert?

1. Was kostet iTunes Match?

iTunes Match kostet 24,99€ pro Jahr.

2. Kann man mit einem iTunes Gutschein bezahlen?

Ja und nein. Ihr könnt über Guthaben bezahlen (aufgeladen z.B. durch einen Gutschein), es muss aber eine Kreditkarte oder Click’n’Buy als Zahlungsmittel im Konto hinterlegt sein.

3. Was ist die Grenze an Titeln?

Man kann max. 25.000 Titel + im iTMS (iTunes Music Store) gekaufte Titel haben. Es gibt drei Status: Matched, Uploaded und Purchased. Matched und Uploaded zählen in die 25.000 Titel rein, Purchased nicht.

4. Was passiert wenn ich mehr als 25.000 Titel habe?

Dann kann Match nicht aktiviert werden.

5. Wie bekomme ich auch mit mehr als 25.000 Titeln Match?

iTunes mit alt gedrückt starten (unter OS X) und eine neue Library anlegen, die max. 25.000 Titel enthält.

6. Werden die Metadaten angetastet?

Anscheinend nicht.

7. Was wird auf keinen Fall gematcht?

Titel, die größer als 200MB sind, Titel mit einer Bitrate < 96KBit, Hörbücher, ogg, mp4 (auch ohne Video), QuickTime-Dateien (danke an @gerritvanaaken). Bei FLAC und Losless hab ich leider keine Erfahrung.

8. Was wird gematcht?

Es wird gematcht über Titel, Künstler, Album, Song-Länge und ein Audio-Fingerprint. So wie es aussieht, wird auf jeden Fall nicht gematcht, was es nicht schon im deutschen iTunes Store zu kaufen gibt, auch wenn ein Titel in einem anderem internationalen iTMS erhältlich ist. (Danke @tblar)

9. Kann ich Lieder mit zu niedriger Bitrate trotzdem matchen?

Neu enkodieren mit höherer Bitrate. Am Besten in iTunes unter “Advanced -> Create AAC Version” konvertieren. Die Sachen hören sich danach natürlich immer noch räudig an. Mit Glück werden sie aber gematcht und nicht hochgeladen, dann könnt ihr euch die gute Qualität saugen.

10. Wie lange dauert das Prozedere?

Hängt von der Größe der Bibliothek ab, der Geschwindigkeit eurer Platte (meine USB-Platte war beim Datensammeln am Anschlag des USB2-Limits) und wenn’s ums Hochladen geht, von eurem Upstream. Ich rechne damit, dass meine 7500 “Artikel”, die hochzuladen sind, ein paar Tage brauchen werden.

11. Wie sehen Titel aus, die ich lösche und neu herunterlade?

Vier Fälle: Purchased ohne DRM, Purchased mit DRM, Matched und Uploaded.

  • Purchased ohne DRM: Die Datei bleibt wie sie ist inkl. Metadaten (inkl. Play und Skip Count, Rating etc.). Hat sich allerdings der Name bei der Rechnungsadresse geändert oder der Account, so ändert sich auch der Name im “Purchased by”-Feld bzw. -Account-Feld.
  • Purchased mit DRM: Herzlichen Glückwunsch, kostenloses Upgrade auf eine iTunes+-Datei (256 kBit, kein DRM), ansonsten identisch wie bei Purchased ohne DRM.
  • Matched: Der Titel kommt in 256KBit AAC runter und ist signiert (mit dem Namen in der Rechnungsadresse eures Zahlungsmittels), unabhängig vom vorherigen Format 128 und 320KBit MP3. Die Metadaten bleiben bis auf die Signatur identisch (inkl. Play und Skip Count, Rating etc.).
  • Uploaded: Die Datei kommt so runter, wie sie hochgeladen wurde. Keine Signatur, gleiche Qualität, die Metadaten sind identisch (inkl. Encoder und Kram).

12. Was passiert wenn ich Match auf meinem iOS-Gerät aktiviere?

Eure Library wird gelöscht und ihr dürft alles über’s Netz, das ihr hören wollt neu herunterladen. Batch-Download geht album- oder playlistweise. Die Lieder sollten beim Status Uploaded also in der Originalbitrate runtergeladen werden, alles andere (Matched, Purchased) in 256KBit – die Option der Reduktion der Bitrate kann dann nicht mehr verwendet werden.
Ein lokaler Sync der Musik über USB oder WLAN ist dann nicht mehr möglich. Alles andere kann weiterhin lokal synchronisiert werden.

13. Kann ich Lieder auf meinem iOS-Gerät löschen?

Ja, aber wie in iTunes nicht aus einer Playlist heraus. Ansonsten geht es album- und songweise aus den anderen Ansichten heraus über die Swipe-Geste auf dem Lied oder dem Album. Die gesamte Musik lässt sich löschen über: Einstellungen → Allgemein → Benutzung → Musik auswählen, dann die Swipe-Geste ausführen. (Danke @ilikeapfelmus und @seagers)

14. Wie funktioniert das automatische Löschen?

Wenn euer Gerät voll läuft, fängt iOS wohl das selbstständige Löschen an. Gelöscht wird wohl nach dem was ihr schon lange und wenig gehört habt.

15. Funktionieren Smart Playlists auf iOS?

Ja, mit Einschränkungen. Limits (max. 25 Lieder z.B.) funktionieren nicht. Ob “zuletzt gespielt am” und Play/Skip Counts synchronisiert werden ist unklar. Einige Leute sehen es, andere nicht. Ratings werden synchronisiert. Ob es noch weitere Einschränkungen gibt, ist mir unbekannt.
In iTunes funktionieren die Listen normal, aber unter iOS kann man dann Playlists wie die obigen komplett vergessen. (Danke @hessi und @tschookki)

16. Ist ein Ersatz für Spotify- oder andere Streaming-Dienste? Ich will doch Platz auf meiner Platte frei schaufeln oder meinem iOS-Device.

Ja und nein. iTunes auf einem Computer betreibt scheinbar echtes Streaming, allerdings müssen die Dateien einmal vorhanden gewesen sein für den Matching-Prozess. Ein automatisches Löschen für heruntergeladene Dateien gibt es aber wohl nicht.

Außerdem sollte man dran denken, dass wohl alle Dateien weg sind, die man nicht lokal lagert, wenn iTunes Match ausläuft. Daher ist es wohl geraten die komplette Musik min. einmal vorrätig zu halten.

Allerdings bedeutet das auch, dass man z.B. bei Computern mit kleiner Festplatte, die komplette Library auf einer externen Platte halten kann und dann unterwegs eine zweite Library anlegt (unter OS X iTunes mit alt gedrückt starten und eine neue kreieren). Bei der zweiten Library wird nur gestreamt bzw. nur ein Teil der Musik runtergeladen. Dank iTunes Match findet trotzdem eine Synchronisation statt.

Unter iOS wird die Datei runtergeladen und während sie runterlädt wird angefange abzuspielen. Das Abspielen setzt erst dann ein, wenn genug von der Datei runtergeladen wurde.

17. Was passiert wenn Match ausläuft?

iTunes Match lässt sich nicht mehr aktivieren, alle nicht lokal gespeicherten Songs werden gelöscht. (Danke @tblar)

18. Werden Lyrics synchronisiert?

So wie es aussieht, werden Lyrics nicht synchronisiert. (Danke Sebastian)

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Opinion, Rechnerkram

MacBook Air 13″ 2011 – ein Bericht

Heute kam es zu einem kurzen Chat auf Twitter weil @phildav sein neues MacBook Air ausgepackt hat und @mercurix gerne einen Erfahrungsbericht hätte. Ich habe mein MacBook Air auch erst vor ca. zwei Wochen erhalten und anstatt die Erfahrungsberichte auf dem Metaebenen-Hörerstammtisch am Sonntag auszutauschen, schreibe ich hier schon mal meine Gedanken nieder.

Kurzfassung: Es rockt.

Langfassung: ich glaube ich erzähle erstmal woher ich komme und das hier wird wohl ein längerer Blog-Post.

Bei meinen Eltern hatten wir mal einen Highend-286er mit Hercules-Graphikkarte, aber danach war es eigentlich immer recht rückständig, was Rechner anging. Mein erster eigener Rechner war dann ein Subnotebook von irgendeinem No Name-Hersteller. Sehr leicht, Batterielaufzeit war nicht prächtig aber ok für 2001 und der CD-Brenner extern. Und wenn ich mich richtig erinnere war es ein Mobile Pentium III mit 1GHz und das war glaube ich damals fixer als der Nachfolger. Aber so ganz bekomme ich das nicht mehr zusammen. Windows 98SE war das Betriebssystem der Wahl. Mit Linux hatte ich schon öfter mal rumgespielt, aber für die Prime Time war es für mich noch nichts. Leider hielt die Maschine nicht so lange, wie ich mir das gewünscht habe und so brauchte ich einen neuen Rechner. Das war dann eine selbstgebaste Kiste, die als einziges Ziel hatte möglichst billig zu sein. Unter 300€ mit DVD-Brenner, das Celeron-Äquivalent von AMD, der Monitor kam später gebraucht von nem Kumpel. Windows 2000 wegen der besseren Unterstützung von Japanisch war damals angesagt und ab und zu mal ein Boot nach Linux. Wobei das auch immer öfter wurde.

Als nächstes kam ein Kumpel, der hobbymäßig defekte Thinkpads auf ebay kaufte und sie dann zu einem funktionierendem zusammenwarf. Dem kaufte ich so eine Kiste ab, ein T20. Tolle Maschine. Ich hab großen Respekt vor den Thinkpads, die IBM damals baute. Wirklich tolle Maschinen. Da kam dann Linux only drauf. Und weil ich zu der Zeit nicht studierte, sondern Vollzeit arbeitete um mir meinen Japanaufenthalt zu finanzieren, hatte ich in den langweiligen Nachtschichten viel Zeit um mir die Kiste mit Bleeding Edge-Kram regelmäßig zu zerschießen. Viel Bastelei und viel gelernt. Und dann wurde sie mir leider gestohlen. Das regt mich immer noch auf, wenn ich drüber nachdenke… :(Und dann suchte ich eine Maschine, die für den Japanaufenthalt geeignet sein sollte. Klein (12″ – Widescreen war Ende 2003/Anfang 2004 noch nicht so weit verbreitet), nicht allzu schwer, ordentliche Batterielaufzeit, weltweite Garantie, muss unter 1.000€ kosten und das Linux soll ohne Hürden sofort laufen. Damals hatte ich schon länger mit Sehnsucht auf Macs geschaut. Die UI war einfach schön und die Nachbauten in KDE kamen da einfach nicht ran.Und das iBook G4 12″ 800 MHz war damals einfach der Laptop der alle meine Kriterien erfüllte. Tolle Batterielaufzeit für die Größe, weltweite Garantie, die kaum ein Hersteller hat(te?), max. 1000€ (wenig für die Größe damals) und es gab zwar kein Linux aber ein Betriebssystem mit *nix-Unterbau, das auch noch toll aussah. Yellow Dog Linux habe ich übrigens versucht zum Laufen zu bekommen, war aber nicht erfolgreich.Als ich irgendwann den RAM von 256 MB auf 768 MB aufrüstete, hatte ich das erste und einzige Mal wirklich das Gefühl, dass das Aufrüsten von RAM so richtig was brachte. Es war ein riesiger Sprung.

Leider hatte ich ein Montagsgerät – am Ende hatte es glaube ich 3 oder 4 LogicBoards und 4 SuperDrives in sich gehabt. Da es in Japan rumzickte und ich aus irgend einem mir heute unverständlichen Grund nicht in den AppleStore in der Ginza gefahren bin, habe ich mir ein Toshiba Libretto L5 gekauft. Eine super interessante Maschine. Ein Transmeta Crusoe mit 800 MHz (na, wer kann sich an den Prozessor noch erinnern?), ein 10,5″-Widescreen-Display mit einer Auflösung von 1280×600 (das sind ca. 135 PPI und das 2002!). Das Neuinstallieren eines OS stellte sich als etwas problematisch heraus – Festplatte ausbauen, in einen anderen Laptop einbauen, Linux drauf und dann wieder zurückbauen. Den Ethernetanschluss musste ich mir über eine PCMCIA-Karte hinzukaufen. Der Mensch im Computershop konnte mir leider nicht sagen, welcher Chipsatz verwendet wird. Aber zumindest in den großen Computerläden in Japan haben die Leute, denen man Fragen stellen kann, eine Hotline bei der sie anrufen können, wenn ihnen der Rat ausgeht. Tolle Sache.

Nun ja, das Libretto kam jedes Mal zum Einsatz, wenn das iBook in Reparatur war. Irgendwann wurde mir das iBook umgetauscht auf ein iBook G4 mit 1,2GHz, aber auch das gab dann nur wenige Monate nach Garantieende den Geist auf. Eine Lötstelle Nähe der Graphikkarte war vermutlich gebrochen, ein häufiger Fehler bei den Dingern.

Ende 2006 hatte ich mir dann einen iMac 17″ mit Core2Duo gekauft, da ich gerne zu meinem iBook eine schnelle Ergänzung für zu Hause wollte. Außerdem wurde für die Uni Windows wichtig, da in den Statistik-Veranstaltungen eine Windows-Software ohne Mac-Ersatz verwendet wurde und ich auch zu Hause damit arbeiten wollte. Auch eine sehr schöne Maschine. Irgendwann wurden ihre 2GB auf 3GB aufgerüstet, aber das machte nur einen geringen Unterschied. Externe Festplatten sollten die interne 250GB-Platte später unterstützen und ein gebrauchtes 19″-Display kam dann auch noch dazu.

Anfang 2009 entschied ich mich dann doch wieder einen Laptop zu kaufen. Diesmal war es ein MacBook Air. Revision B (MBA 2,1) mit der NVIDIA-Graphik und Festplatte. Die SSD machte damals 500€ Aufpreis aus. Und oh Mann habe ich mich geärgert, als die Kisten sechs Monate später ca. 500€ im Preis fielen. Das ist die einzige Maschine, die ich in meiner gesamten Zeit in der ich einen Computer besaß als Fehlkauf interpretieren würde.Die Maschine war aufgrund ihrer lahmen Festplatte immer relativ langsam. Wenn ich das Air nur als bessere Schreibmaschine benutzt hatte, war es ok, aber das war es auch. Die “echte” Batterielaufzeit war mit 2,5h – 3h relativ kurz und irgendwie war das alles nicht so der Bringer. Als ich einmal meinen iMac für ein – zwei Wochen meinen iMac verliehen hatte, war es gerade so erträglich. Das MacBook Air war ein toller Zweitrechner, aber als Primärrechner untauglich meiner Meinung nach. Dazu kam, dass ich weitaus weniger als geplant den Laptop mit mir rumtrug. Nun ja, jetzt hab ich ihn meiner Freundin gegeben und sie ist sehr zufrieden damit. Sie hatte davor ein MacBook Pro 15″, auch Late 2006 – na ja, an sich mein iMac nur als Laptop. Und der hat ne Menge rumgezickt und wurde nie richtig repariert.

Dieses Jahr habe ich mir dann für meinen iMac, der inzwischen fünf Jahre auf dem Buckel hat, eine 128GB-SSD besorgt. Nach dem Einbau, konnte man aber auf einmal die Lüfter deutlich hören. So richtig konnte ich das nicht fixen. Und dann war auf einmal der CPU-Lüfter auf einmal der Meinung regelmäßig zu melden, dass er sich nicht mehr drehen würde. Die Reaktion des Rechners war natürlich sich in einen Staubsauger zu verwandeln. Und das war nicht tragbar. Also wurde der Kauf von einem MacBook Air 13″ vorgezogen. Eigentlich war das erst für Januar geplant, nun ja jetzt ist es halt schon im September da.

Warum ein MacBook Air und kein MacBook Pro? Das DVD-Laufwerk brauch ich selten und wenn ich es mit mir rumtrage, dann ist das nur zusätzlicher Ballast. Die zusätzlichen Ports sind ganz nett, aber mir reichen auch die zwei USB-Ports. Hauptsache die Kiste ist leicht. Das war mir bei einem Laptop schon immer das wichtigste. Und schon von meinem alten MacBook Air wusste ich, dass das Beste an dem Teil ist, dass ich es in die Tasche packe und es sich weder vom Platzverbrauch, noch vom zusätzlichen Gewischt so anfühlt, als ob ich einen Laptop dabei habe.

Warum ein 13″, wenn es doch möglichst leicht sein soll? Da habe ich lange herumüberlegt und bin zu folgendem Schluss gekommen. Wenn das MBA nur ein Zweitrechner sein soll, und man zu Hause einen iMac o.ä. rumstehen hat, ist das 11″ die bessere Wahl. Soll es jedoch der einzige Rechner sein, spielt die Auflösung eine wichtige Rolle und da will ich die 1440×900 haben. Für eine tagtägliche Nutzung sind mir die 768 Pixel vertikal einfach zu wenig.

Und nun sitze ich hier mit einem MacBook Air 13″ mit i5-Prozessor und 128 GB. Angeschlossen daran ein aktiver 7-Fach-USB-HUB und daran nochmal ein aktiver 4-Fach-USB-Hub. An dem 7-Fach-USB-Hub hängen zwei externe 1TB-Festplatten, ein Scanner, das Kabel für’s iPhone und der 4-Fach-USB-Hub aktuell. Die Platten und der große Hub sind unter’m Tisch, die Kabel werden alle durch so Kabelführungslöcher durch die Gegend geführt und alles inkl. sämtlicher Stromkabel liegt in einem Kabelkorb unter dem Tisch. Der 4-Fach-Hub steht oben auf dem Tisch, wenn ich meine PSP, meinen Kindle oder z.B. Joypads anschließen will, sprich ein paar mehr USB-Ports auf dem Tisch haben will.Die iTunes-Bibliothek liegt auf einer der externen Platten. Und alles an großen Daten liegt auf den externen Platten.

Wie sind meine Erfahrungen bis jetzt?
Es ist eine großartige Maschine. Sie ist unwahrscheinlich schnell. Handbrake ist drei – viermal so schnell gegenüber dem iMac. Alles fühlt sich rund und flüssig an. Die Lüfter drehen selten auf und selbst dann ist es eher ein Rauschen als ein Pusten. 
Außerdem haben sie ein Problem gelöst, das mich bis jetzt bei jedem Laptop und Netbook gestört hat. Wenn die Kisten wärmer werden, wird die Handablage und die Tastatur warm. Und es nervt mich tierisch, wenn die Tastatur warm wird. Aber irgendwie hat es Apple geschafft, das selbst bei großer Last und hohen Temperaturen die Flächen, wo sich die Hände und die Finger aufhalten kühl bleiben. Na ja, nicht kühl, aber unter 37°C. Super Sache.

Die Auflösung ist hoch genug, dass ich einen Text-Editor und eine PDF nebeneinander haben kann, genauso wie auf meinem 17″-iMac.

Eine Schwachstelle hat das MacBook Air jedoch: es gibt keinen Line-In, aber den brauche ich nur selten. Für den Retrozirkel benutze ich ein USB-Mikrofon und das ist auch so mit das einzige, wofür ich nen Line-In brauche.

Die Akku-Laufzeit ist lang, aber ich konnte sie noch nicht wirklich austesten. Flash senkt sie aber rapide. Na ja, für Flash benutze ich Chrome, für alles andere Safari. Das spart Strom.

Die Tastatur ist gut wie immer, das Trackpad ist angenehm groß. Besser als das Multitouch-Trackpad vom alten MacBook Air. Aber leider zu klein für einige Lion-Gesten (5-Finger-Pinch, vor allem wenn man etwas mit einem Finger “festhält”, das man gerade draggt), da ist mir das Magic Trackpad lieber.

Aktuell versuche ich nur mit dem internen Display klar zu kommen und lasse das externe Display aus. Ich habe festgestellt, dass ich mich besser konzentrieren kann, wenn ich nur das eine kleine Display vor mir habe. Es lässt sich besser damit arbeiten. So richtig begründen kann ich es aber nicht.

Ich hab den Laptop erst zwei Wochen, aber ich würde sagen, dass es der beste Computer ist, den ich je besessen habe. Bei der Aussage beziehe ich Zeit und Umstände mit ein. Schließlich ist ein Laptop von 2011 grundsätzlich einer Kiste von 2003 überlegen. Hardwaretechnisch liegt es selbst vor dem T20, das bis dahin meine liebste Maschine war. Es ist schön wieder nur einen Rechner zu haben und nicht mehrere. Weitaus weniger Stress zwecks Synchronisation. Zu Hause benutze ich das Air viel stationär wegen der externen Platten, aber auch wenn ich mich damit rumbewegen will, macht der Akku nicht gleich schlapp und es wird auch nicht zu heiß.Ich find’s toll und störende Punkte, bis auf den Line-In habe ich auch noch nicht gefunden.

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Rechnerkram

Was mach ich mit den alten Rechnern?

Achtung: First World Problems ahead!

Wenn alles nach Plan verläuft, sollte ich in den nächsten Wochen ein MacBook Air 13″ in den Händen halten.

Nun hab ich ein Problem. Was mach ich mit meinen alten Rechnern?

Zur Zeit sieht es so aus. Wir haben hier ein MacBook Air Rev. B mit Festplatte, das meine Freundin bekommt. Sie hat aktuell ein fünf Jahre altes MacBook Pro, das inzwischen sehr laut lüftet und sofort ausgeht, wenn der Strom getrennt wird (nein, der Akku und das Netzteil sind es nicht…und ja, ich bin mir sicher). Ich selber habe einen 17″-Intel-iMac. Der hat die Macke das er laut lüftet und vermutlich hat der Sensor des CPU-Lüfters eine Macke. Das Gehäuse sitzt oben nicht mehr 100% (es hakt nicht 100% ein aber das stört nicht). Den CPU-Lüfter umzubauen ist mir zu heiß. Im iMac ist außerdem eine SSD.

Der Plan ist einen der beiden Rechner als Küchenrechner zu benutzen. Kochrezepte, Musik etc. In den soll auch die SSD. Zur Zeit favorisieren wir das MacBook Pro als Küchenrechner. Strom kann es da immer haben.

Aber was mach ich mit dem anderen? Über eBay verkaufen will ich nicht, da ich eBay nicht mag. Ich geb ihn auch gerne weiter an jemand “Bedürftiges” für nen geringen Betrag (und wenn’s nen guten Grund gibt sogar kostenfrei), der sich auch zutraut selber Reparaturen vorzunehmen. Da fällt mir spontan aber niemand ein.

Ansonsten Vorschläge was ich damit machen könnte?

Rechnerkram

Review: Beyerdynamic MMX 101iE

Update: Seit dem Kauf wurden die Kopfhörer jetzt zweimal ausgetauscht wegen Kabelbruchs. Das erste Mal sind sie Ende August kaputt gegangen (hielten also etwa 1,5 Monate), das zweite Mal Anfang Dezember (also 2 – 3 Monate) und jetzt sind sie wieder defekt (1,5 Monate). Da werde ich wohl mein Geld zurückverlangen und mich nach einem anderen Produkt umsehen.

Update: Ich bin begeistert. Innerhalb von wenigen Tagen (weniger als einer Woche) wurde mir der Kaufbetrag inkl. der Kosten für das Einschreiben zurückerstattet. Toller Service.


Wie gewünscht ein kurzes Review der Beyerdynamic MMX 101iE (In-Ear-Kopfhörer) und warum ich diese und keine anderen Kopfhörer gekauft habe. Ich bin nicht audiophil und akkustisch reichen mir auch die Apple-Kopfhörer. Natürlich ist es schön, wenn Kopfhörer auch Bass haben. Benutzt habe ich die Beyerdynamic mit einem iPhone 3GS, einem Late 2006 iMac 17″ und einem iPod Shuffle 2. Generation.

 

Beyerdynamic MMX 101iE Bildquelle: Beyerdynamic.de - http://www.beyerdynamic.de/shop/media/catalog/product/cache/2/image/x218/040ec09b1e35df139433887a97daa66f/m/m/mmx101_3c.jpg

Die Beyerdynamic sind klangtechnisch klasse. Ein sehr ausgewogenes Klangbild, ordentliche Bässe aber nicht zu starke Tiefen, die Höhen stimmen auch. Ein Nachjustieren über den Equalizer ist für mich jedenfalls nicht nötig.

Die Umwelt hört die eigene Musik nicht mit. Die Kopfhörer sitzen gut, könnten aber besser sitzen. Dafür müsste ich dann aber wohl nochmal 120€ zahlen, um eine Anpassung für meine Ohren zu bekommen. Die Kabel sind recht steif, die Verstärkungen an der Klinke und an der Stelle, an der sich die Kabel teilen sind verstärkt um Kabelbruch entgegenzuwirken.

Die Fernbedienung entspricht von der Funktionalität der Fernbedienung, die beim iPhone 3G beilag. Also nur ein Knopf, kein lauter und leiser stellen. Funktionieren tut sie einwandfrei. Beim Telefonieren war die Gegenseite etwas “zu weit weg” akkustisch. Beschwerden über die Sprachqualität auf meiner Seite gab es nicht.

Bestellt habe ich die Kopfhörer direkt bei Beyerdynamic im  Webshop. Geliefert wurde schnell, beigelegt waren noch zwei CDs, in die ich aber noch nicht reingehört habe. Die Lieferung (für ca. 5€ Porto) ging schnell, aber es war langsamer als bei einer Bestellung über Amazon.

Warum nun die Entscheidung für diese Kopfhörer und nicht für ein  Modell anderer Hersteller?
Die Beyerdynamic sind die einzigen In-Ear-Kopfhörer, im Preisbereich bis 100€, bei denen ich ausschließlich gute bis sehr gute Reviews zum Klang gelesen habe. Bei anderen gab es irgendwo immer etwas zu bekritteln. Der Klinkenstecker ist L-förmig und geht nicht grade hoch, wie bei anderen Kopfhörern. Dadurch ist die Gefahr für einen Kabelbruch schon einmal reduziert. Zusätzlich sind es die einzigen Kopfhörer bei denen explizit beworben wird, dass sie Verstärkungen gegen Kabelbruch haben. Die Kabelbrüche bei den Apple-Kopfhörern alle drei Monate sind mir leid. Bei anderen Herstellern halten bei mir Kopfhörer im Schnitt 6 Monate (bis auf ein bestimmter Sony-Kopfhörer, der mehrere Jahre ausgehalten hat und leider kein ordentliches Nachfolgemodell hat). Ich hoffe, dass die Verstärkung hilft.Und als letztes ist Beyerdynamic die einzige Firma bei der ich die Garantiebedingungen schnell und einfach auf der Webseite finden konnte. Bei keinem anderen Hersteller ist mir das so wirklich gelungen.

Also toller Klang, sitzen gut, Fernbedienung funktioniert, L-förmige Klinke, Kabelbruchprävention und Garantiebedingungen findet man auch.

Ca. 100€ im Internet.

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iPhone, Opinion, Rechnerkram

Digitale Zeitschriften…so nicht…

Es gibt eine britische Zeitschrift namens Retro Gamer, die meiner Meinung nach mit eines der besten Magazine ist, die ich je gelesen habe. Leider ist der Import relativ teuer und ne Menge alte Ausgaben sind vergriffen. Eine digitale Version wird natürlich nicht angeboten. Aber…Trommelwirbel…es gibt eine iPhone/iPad-App. 1,59€ und die aktuelle Ausgabe ist inklusive. Also gekauft und mit der Erwartung, dass das wohl für iPhone und iPad optimiert ist.

Pustekuchen. Ich habe kein iPad, sondern nur ein iPhone. Vom Goodreader weiß ich, dass PDFs halbwegs funktionieren können. Aber diese Anwendung der Firma Pixelmags ist ziemlicher schrott (zumindest auf dem iPhone). Zoom auf Textstellen funktioniert nicht, der Text wird nicht immer scharf gerendert, Copy und Paste funktioniert nicht etc. Also den iPhone Explorer angeworfen und nachgeschaut, ob man die PDF rausziehen kann aus der App. Ja und nein. Die PDF ist keine PDF, sondern eine Zeitung ist ein Ordner mit einer Sammlung von JPGs. Jede Datei ist dreimal vorhanden – small, medium und large. Kein Wunder, dass das nicht ordentlich funktioniert.

Dazu kommt eine search_term.plist und eine Datei namens “keyfile”.

Dann mal alles auf den Rechner gezogen und wie die Datei keyfile vermuten lässt ist alles verschlüsselt. XCode öffnet die search_term.plist nicht weil sie korrupt sei, die JPGs können auch nicht geöffnet werden. So soll es sein. Danke Imagine Publishing und Pixelmags. Ihr wisst wie man Kunden zufrieden stellt.

Die Preise sind fair – 4€ pro Ausgabe und die Abos sind auch günstig, wenn man außerhalb der Vereinigten Königreiche lebt, aber so geht das nicht. Es macht keinen Spaß dieses tolle Magazin auf dem iPhone zu lesen, etwas rauskopieren kann ich auch nicht. Was soll das? Ich will den Kram auf jedem meiner Geräte lesen können; wenn’s eine PDF sein muss, ok. Aber JPGs? Nichts mit Durchsuchen, nichts mit kopieren von Textstellen? Und dann auch noch alles mit DRM verpackt, damit der Kunde auch gar nichts damit anfangen kann? WTF? aufreg

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iPhone, Opinion

Teurere Spiele brauch das Land

Die Universal App für iPad und iPhone kostet 3,99€. Nicht billig, aber für Fans definitiv ein Muss. (aptgetupdateDE)

Ein Trend, den ich schon seit längerem beobachte, “dank” der Spottpreise im AppStore. Spiele kosten 4 – 5€ und bekommen als Kommentare: nicht billig, viel zu teuer etc. Mir scheint es, dass die Leute sich keinerlei Gedanken machen, wie teuer die Entwicklung von solchen Spielen ist.

Natürlich gibt es Spiele, die innerhalb weniger Tage zusammengeschrieben sind. Die meisten dürften aber wohl eher im Rahmen von 6 – 12 Monaten liegen und ggf. sogar mehrere Entwickler am Start haben. Sagen wir mal 12 Monate Teilzeitentwicklung von einer Entwicklerin, die noch in ihrem Dayjob steckt und nebenher entwickelt. Gehen wir von 20 Stunden Entwicklung pro Woche aus. Das sind 80 Stunden pro Monat und dann kommen wir auf 960 Stunden Entwicklungszeit. Das ist nicht wirklich viel. Die gute Frau will außerdem ordentliche Musik und Graphiken in ihrem Spiel haben. Sie ist aber weder Musikerin noch Designerin. Also kommen die auch hinzu. Gehen wir mal von 500€ für Musik und 1000€ für Graphiken aus. Das ist meines Wissens nach nicht sonderlich viel (bei einem Stundensatz von 100€ inkl. Mehrwertsteuer – nicht ganz billig, aber wir wollen ja ordentlichen Kram). Das heißt 960 Stunden Arbeitszeit vorinvestiert. Gehen wir von 7,50€/Stunde aus, so als Art Mindestlohn (ja, ich weiß – das ist verdammt wenig und sie verdient in ihrem Dayjob vermutlich mehr). Dann sind wir bei 7200€ + 1500€, also 8700€ Vorinvestition. Das ist afaik eine sehr niedrige Zahl. Aufgrund der niedrigen Preis im AppStore verkauft sie ihr Spiel für 1,59€. Ein Drittel geht an Apple – also 0,53 Cent, bleiben ihr also noch 1,06€.

Das bedeutet, dass sich das Spiel 8206 mal verkaufen muss, damit sie ihre Vorinvestition raus hat. Ach ja, das ist übrigens Brutto. Steuern müssen natürlich auch gezahlt werden und der Stundenlohn ist wirklich gering.

Würdet ihr für 7,50€/Stunde Brutto einer Arbeit nachgehen, die euch zwar Spaß macht aber wirklich aufwendig ist? Und die meisten Spiele sind vermutlich von mehr als nur einer Entwicklerin gebaut worden. Die wollen alle bezahlt werden. Macht euch mal nen Kopf wieviel Entwicklungszeit so ein Spiel oder eine App kostet. Das muss auch wieder reinkommen. Software kostet Geld. Gute Software kostet meist gutes Geld. Geiz ist nicht Geil, sondern macht eher die Entwicklerstudios kaputt. Bei digitaler Distribution darf ein portables Spiel ruhig 8 – 20€ kosten. Für nen NDS- oder PSP-Spiel gibt man auch locker 30 – 40€ aus. Die sind nicht unbedingt umfangreicher oder bringen euch mehr Spaß. Für euren Kinobesuch zahlt ihr vermutlich im Schnitt 8€. Für Junkfood 6€ und bei nem Spiel, das euch stundenlang Spaß bereitet sind 4€ teuer? Geht’s noch? aufreg

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Opinion

“Notwendige” Podcastliste

Wie auf Twitter angekündigt, habe ich heute meine Podcast-Liste ausgedünnt und hoffe ihr damit wieder Herr zu werden. Über 400 Folgen ungehört und es wird nicht weniger. Aber es schien einiges Interesse daran zu geben, was ich höre. Also hier die Liste mit einer kurzen Begründung. Alle Podcasts sollte es im iTunes Store geben oder einfach per Google zu finden sein (für die Apple-Nichtmöger). Dahinter eine kurze Liste von erwähnenswerten Podcasts, die geflogen sind (aber da waren noch mehr).

Arming the Donkeys

Dan Ariely, Prof. für Verhaltensökonomie an der Duke University, interviewt in unregelmäßigen Abständen Kollegen in den verschiedensten Arbeitsbereichen. Ariely befragt seine Gegenüber woran sie gerade arbeiten und was noch viel wichtiger ist: Was ihre Arbeit für “uns” bedeutet. Die Länge beträgt 5 – 10 Minuten. Englisch.

Build and Analyze

Der einzige Podcast aus dem 5by5-Imperium, der über geblieben ist. Dan Benjamin redet mit Marco Arment (Tumblr, Instapaper) über diverse Themen. In der Regel sehr Mac-lastig. Arment ist ein angenehm anzuhörender Gesprächspartner mit interessanter Meinung. Den Podcast mit Gruber konnte ich mir z.B. nicht anhören, weil der Mann einfach “zu gelassen” war. 60 – 75 Minuten, einmal pro Woche. Englisch.

Chaosradio Express

Tim Pritlove interviewt zu den unterschiedlichsten Themen unterschiedliche Leute. Oft technisch, aber nicht immer, dafür immer nerdig. Sehr hohe Qualität. Bis jetzt gab es glaub ich nur drei oder vier Folgen, die ich mir nicht angehört habe. Im Schnitt 120 Minuten. Deutsch.

Das Erste – Anne Will

Hier werde ich immer gefragt, warum ich mir das antue. In dieser Talkshow bekomme ich ein aktuelles Thema präsentiert und die Gäste repräsentieren meist die wichtigsten involvierten Parteien. So bekommt man wenigstens einmal die gesammelte Polit-PR zu dem Thema zu hören, ohne sich groß kümmern zu müssen. Ca. 60 Minuten, einmal die Woche. Deutsch.

Der Lautsprecher

Tim spricht mit ausgewählten Gästen über das Podcasten. Gibt glaub ich keinen der qualifizierter ist. Da ich selber Interesse daran habe mal was zu machen (und bald mache), ist es eine gute Quelle. Im Schnitt 120 Minuten iirc. Deutsch.

Die Profis – Der Benecke

Eine Sendung von Radio Eins in der Mark Benecke, bekannter Kriminalbiologe, zu seltsamen wissenschaftlichen Themen interviewt wird. Schöner unterhaltsamer Blick über den Tellerrand. Ca. 10 Minuten, einmal die Woche. Deutsch.

[Die Wahrheit]

Marcus Richter aka Monoxyd spricht mit unterschiedlichen Gästen unregelmäßig über unterschiedliche Themen. Bisher nur fünf Folgen, aber die waren ganz interessant. Ist noch auf der Trial-Liste. 60 – 75 Minuten. Deutsch.

dradio-Hintergrund

Jeden Tag ein Thema, meist aktuell, gut recherchiert und zusammengefasst. Ca. 20 Minuten, die sich täglich lohnen. Deutsch.

Elementarfragen

Nicolas Semak sucht sich interessante Themen raus und dazu die passenden Gesprächspartner. Leider sehr unregelmäßig aber mit sehr hoher Qualität. Länge schwankt sehr iirc. Deutsch.

Fanboys

Martin “map” Pittenauer und Dominik “monkeydom” Wagner von den Coding Monkeys sprechen über Apple, Netzpolitik und ähnliche Sachen. Zwei Leute die gut informiert sind und einen ordentlichen technischen Hintergrund im Appleverse haben. Für Fanboys ein Muss. Im Schnitt 75 Minuten, einmal die Woche. Deutsch.

Freakonomics

Ein Volkswirtschaftsprof und noch jemand sprechen sehr gut produziert über unterschiedliche ökonomische Themen. Sehr interessant, sehr angenehm zu hören. 15 – 30 Minuten, einmal die Woche. Englisch.

MobileMacs

Tim Pritlove, Max Winde, Denis Ahrens und Hukl quatschen 3 – 4 Stunden über Macs und andere Tech-Neuigkeiten. Sehr unterhaltsam, der technische Hintergrund ist sehr hoch und dadurch wird es interessant. Hier stimmt die Mischung an Unterhaltung und Gesprächsgehalt, so dass man auch bei der Länge nicht abschaltet. 3 – 4 Stunden, zweiwöchentlich. Deutsch.

Nicolas Semak | Podcast

Wie Elementarfragen, die Themen sind nur nicht so elementar. Deutsch.

Not Safe for Work

Holger “Holgi” Klein und Tim Pritlove quatschen über Gott und die Welt. Sehr unterhaltsam, oftmals auch sehr interessant. 3 – 4 Stunden, ich glaube alle zwei Wochen. Deutsch.

NPR: Planet Money

Eine sehr gut produzierte Radiosendung über die US-Wirtschaft. Ist gerade mal wieder auf der Trial-Liste. Eigentlich sind mir die Themen zu US-zentriert. Freakonomics ist da Allgemeiner und gefällt mir deswegen besser. Englisch.

Quarks & Co

Verschiedene Themen werden unter der Moderation des sympathischen Ranga Yogeshwar beleuchtet. In der Regel sehr hohe Qualität und ein schöner Überblick über das entsprechende Thema. 45 Minuten, einmal die Woche. Deutsch.

Raumzeit

Tim Pritlove produziert diesen Podcast in gewohnt hoher Qualität zusammen mit dem DLR und der ESA. Wie CRE, nur dass die Gesprächspartner grundsätzlich so richtig richtig Ahnung vom Thema haben. Meiner Meinung nach der mit Abstand beste Podcast der Metaebene und daher ein Muss. 90 – 120 Minuten. Deutsch.

Tagesschau (Audio-Podcast)

Muss man hier was sagen? Der Blick über den Tellerrand außerhalb meines Twitterstreams und meiner RSS-Feeds. Irgendwie muss man ja die aktuellen Nachrichten zusammengefasst bekommen, um gegebenenfalls einen Ansatz zu haben für die Meinungsbildung. 20 Minuten, täglich. Deutsch.

This American Life

Die vermutlich beste Radiosendung der Welt. Top produziert, tolle Themenauswahl, unterhaltsam und interessant zugleich. Einfach toll. 60 Minuten, einmal die Woche. Englisch.

WRINT / K-Leitung

Holger “Holgi” Klein macht jetzt Talkradio im Livestream und veröffentlicht es als Podcast. Er ist ein meiner Meinung nach sehr guter Talkradio-Moderator, aber noch gibt es nicht genug Stoff um mir eine richtige Meinung bilden zu können, ob es wirklich in die “notwendig”-Lise gehört, daher noch im Trial. Aber ich bin zuversichtlich Zu Länge und Regelmäßigkeit kann ich aktuell nichts sagen. Deutsch.

Geflogen:

Bits und so

Ein an sich toller Mac-Podcast, leidet meiner Meinung nach aber an der Zusammensetzung der Gäste. Die Meinung von Alex Olma (iPhoneBlog) und Leo Becker (fscklog und heise) kenne ich schon, da ich ihre Blogs lese. Viel Neues kommt nicht rüber. Thorsten Philipps Part ist oft interessant, bringt aber nicht genug Mehrwert. Hessi ist inzwischen leider leider viel zu selten dabei. Andere Gäste sind inzwischen leider abgewandert. Timo Hetzel ist mir inzwischen ehrlich gesagt nur noch mäßig sympathisch, da ich mit seinem Humor und den Running Gags nicht viel anfangen kann. Dazu kommt, dass Bits und so inzwischen einfach zu lang geworden ist. Da ich schon drei Podcasts habe, die sehr Apple-zentrisch sind und die Gästezusammensetzung imho nicht mehr so richtig passt, ist er aus der “notwendig”-Liste geflogen. Inzwischen im Schnitt 3 Stunden, einmal die Woche. Deutsch.

HR2 – Der Tag

Ein ganz toll produzierter Podcast mit aktuellen Themen. Aber täglich 60 Minuten Stoff schaffe ich nicht mehr. Fünfmal pro Woche, 45 – 60 Minuten. Deutsch.

HR2 – Wissenswert

Das sind zwar nur 15 Minuten und interessante Themen aber steht irgendwie immer ganz hinten an, wenn ich was zu hören raussuche. Inzwischen über 70 ungehörte Episoden sprechen eine deutliche Sprache, daher geflogen. Fünfmal pro Woche, 15 Minuten. Deutsch.

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Opinion

Und jederzeit könntest du herausgefordert werden…

Grade wurde ich auf Twitter angesprochen, was ich denn von Handhelds/Smartphones im Vergleich zu Mac/PCs/Konsolen halte im Sinne des Spielgefühls.

Ja, es ist ein anderes Gefühl. Wenn ich richtig tief eintauchen will, eignet sich das fette Display mit Surround-Sound besser. Aber ich kann mich auch an Sessions auf Handhelds erinnern, bei denen ich richtig gefesselt war. Man muss halt wissen, was man spielen will. Und ich habe hier auch ein Setup mit dem ich auf 80cm Bildschirmdiagonale, 16:9 und nem 11kg-schweren Arcadestick für zwei Spieler ordentlich Spielhallenspiele spielen kann. Aber selbst das ist ein anderes, als das Gefühl in einer verrauchten Spielhalle in Tokyo zu sitzen, ein Prügelspiel zu spielen und jederzeit herausgefordert werden zu können zu einer Runde; ohne dass man sich gegen die Herausforderung wehren kann. Und wenn man verliert, können einen nur neue 100 Yen und die Revanche retten, nicht den aktuellen Spielfortschritt zu verlieren.

Man kann manche Dinge einfach nicht vergleichen

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iPhone, Opinion

Das iPhone als Handheld

GBGBADS

Auf Twitter habe ich seit einigen Tagen eine kleine Diskussion mit @Truhe von Tap to Play!, für das ich auch mal geschrieben habe, wie das iPhone als Handheld dasteht. Er selbst hat sich vor Kurzem auf ebay einen Game Boy Advance SP geschossen. Da 140 Zeichen nicht ausreichen, werde ich jetzt mal meine Meinung dazu ausbreiten.

Ich habe selbst einen Game Boy Advance SP (GBA) und einen Nintendo DS (DS). Für den GBA etwa 20 Spiele, für den DS etwa ein Dutzend. Für mein iPhone dürfte es irgendeine dreistellige Zahl sein.

Für alle drei Handhelds (und auch für die PSP, auch für andere “tote” Handhelds) gibt es großartige Spiele. Auf dem iPhone fehlen natürlich die Nintendo-Franchises und auch andere diverse exklusive Titel. Den GBA SP habe ich mir damals hauptsächlich wegen der Remakes geholt. Es gab nur wenige neue Spiele für den Handheld, die etwas taugten. Auf dem DS gab es mehr neue Spiele, die etwas taugten, aber auch hier nicht so viele wie man denken würde.

Auf dem iPhone hingegen gibt es eine wahre Explosion an Spielen. Viele haben nur eine kurze Spieldauer, aber kosten auch nur wenig. Selbst “große” Titel wie Final Fantasy 3 kosten nur etwas mehr als 10 Euro, in der Regel sogar weniger als 10€.

Selbst mit kleinem Geldbeutel kann man sich eine stattliche Spielesammlung aufbauen. Viele der Spiele mögen “kleiner” sein, als die von GBA oder DS aber der Preisfaktor alleine entschädigt. iOS-Spiele sind selbst im Vergleich zu gebrauchten GBA- oder DS-Spielen in der Regel um einiges günstiger. Dazu kommt, dass man sein iPhone immer dabei hat. Und selbst als ich nur einen iPod Touch hatte, war der immer am Mann. Schließlich sind es auch verdammt gute PDAs und MP3-Player. MP3s, Videos und PDA-Funktionen lassen sich auch bei einem DS oder GBA nachrüsten aber die sind weit entfernt von dem, was auf einem iOS-Gerät möglich ist. Also muss ich die Geräte immer zusätzlich einpacken und habe das Risiko nicht das Spiel dabei zu haben, auf dass ich gerade Lust habe. Die ganze Sammlung will man schließlich nicht mit sich rumschleppen. So ähnlich wie der Umstieg damals von Walkman oder tragbaren CD-Spielern auf MP3-Player mit mehreren GB Kapazität. Auf dem iOS-Device habe ich in der Regel eine Tonne Spiele dabei (ich hoffe Apple bringt mal ein 64GB-iPhone raus…) Nun gut, arbeitet man mit nicht legalen Möglichkeiten ist ähnliches auch auf dem DS möglich, aber selbst dann fehlen die anderen Fähigkeiten.

Würde mich heute jemand fragen, was er sich für einen Handheld kaufen sollte – gebraucht oder nicht gebraucht, würde ich immer zum iPod Touch oder iPhone raten. Selbst wenn da Mario, Zelda, Metroid und Castlevania fehlen. Es gibt so gute bis sehr gute Spiele, das einem nicht langweilig wird. Für Hardcore-Nintendo-Fans ist das natürlich nichts oder für die, die jammern, das Mario fehlt. Aber egal welchen Handheld ich kaufe, es fehlt immer was. Auf den Nintendo- und Sony-Geräten habe ich kein Carcassone, kein Monkey Island SE, Galaxy of Fire u.a. Irgendwas fehlt immer, aber da muss man sich dann wirklich alle Handhelds kaufen. Dazu kommt die Überlegung wieviel Zeit man zum Spielen hat. Man hat nur begrenzt Zeit. Und da dürften die iOS-Handhelds weitaus mehr Bang für den Euro bieten als die Konkurrenz.

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Für die Interessierten, was auf dem Photo zu sehen ist. Das ist meine Game Boy-, Game Boy Advance-, Nintendo DS- und Wonderswan Crystal-Sammlung (Teile davon, besonders im Game Boy-Bereich gehören meiner Freundin).

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p style=”font-size:12px;”>Links oben ein Game Boy Color, darunter ein Wonderswan Crystal. Dann ein Game Boy Advance SP Mini-Famicom-Edition, darunter ein Nintendo DS 1. Generation. Daneben für den Game Boy:

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p style=”font-size:12px;”>Tetris, Pocket Love (ein japanisches Dating-Spiel), Warioland, Tetris Plus, Parodius, Die Schlümpfe, Hook, Rockman World 2 (die jap. Fassung von Mega Man 2), Seiken Densetsu (Mystic Quest hieß es in Deutschland), Aladdin, Tetris, Super Mario Land, Pokémon Blue

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p style=”font-size:12px;”>Dann für den GBA folgende Mini-Famicom-Spiele (das sind NES-Ports für den GBA): Ice Climber, Super Mario Bros, Super Mario Bros 2 (aka Lost Levels), Zelda 2, Zelda 1

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p style=”font-size:12px;”>Dann von links nach rechts:

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p style=”font-size:12px;”>DS: Metroid Prime Hunters Demo, Feel the Magic XY XX, 2x Super Mario Kart DS, Super Mario 64, Zelda: Phantom Hourglass, Metroid Hunters, Tadashii Kanji Kakitori-Kun (ein “Spiel” zum Lernen japanischer Schriftzeichen für jap. Grundschüler), Anno 1701, Tetris DS, Taiko no Tatsujin, The World Ends with You, Chrono Trigger, Final Fantasy IV, Final Fantasy Tactics A2

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p style=”font-size:12px;”>GBA – nach den ersten 5 Spiele, kommen nur noch japansiche, daher das andere Verpackungsformat: Earthworm Jim, Shining Force, Final Fantasy 5, Final Fantasy 6, Metroid: Zero Mission, Shin’yaku Seiken Densetsu (ein Remake von Seiken Densetsu, s.o.), Final Fantasy 1&2, Golden Sun 1, Golden Sun 2, Tales of Phantasia, Family Tennis, Donkey Kong Country, Super Mario Advance 2 (aka Super Mario World), Super Street Fighter 2 Turbo, Zelda 3, Final Fantasy Tactics Advance, Super Mario Advance 3 (aka Super Mario Bros 3); in einer der DS-Packungen steckt noch Super Mario Advance 4 (aka Yoshi’s Island)

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p style=”font-size:12px;”>GB (japanisch; daher das Packungsformat): Zelda 4, Gargoyles Quest

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p style=”font-size:12px;”>Wonderswan Crystal: Final Fantasy IV, Front Mission

Rechnerkram

Kindle FAQ

Regelmäßig erreichen mich Fragen zum Kindle bzw. dessen Benutzung (im Sinne von Best Practices). Ich versuche sie hier alle zusammenzutragen und ausführlich zu beantworten.

 

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Kann der Kindle mit ePub umgehen?

Aktuell (Juni 2011): Nein; kommt aber vielleicht. Der Kindle kann mit mobi umgehen und ausschließlich mit dem DRM von Amazon. Wenn man sich ebooks also außerhalb von Amazon kauft, sollten diese DRM-frei sein. Es lässt sich aber so ziemlich alles nach alles umwandeln.

Kann der Kindle mit PDFs umgehen?

Ja. Aber das will man eigentlich nicht. Für das Lesen von PDFs sollte es dann schon ein Kindle DX oder ein iPad sein. Falls es doch sein muss, benutzt man am Besten den “Landscape”-Mode des Kindle und hat dann PDFs im Din A4/Letter-Format in brauchbarer Größe. Eine Seite benötigt dann zwei “Kindle-Seiten”. Auf einem Kindle der dritten Generation geht das Scrollen erträglich schnell, aber schön ist es nicht. Ich würde es eher als Notlösung beschreiben.

Wie verwaltet man am Besten seine eBooks?

Ich benutze zur Verwaltung Calibre. Das ist wie iTunes für eBooks, nur hässlicher und langsamer – und das ist ernst gemeint. Aber eine bessere Alternative habe ich noch nicht gefunden. Ein paar Tipps und warum das Programm doch ganz praktisch ist, gibt es weiter unten.

Wie bekommt man seine Bücher am Besten auf den Kindle, wenn sie nicht bei Amazon gekauft wurden?

Entweder per USB oder per E-Mail. Der Kindle wird von Rechnern als Massenspeicher erkannt. Dann werden einfach die gewünschten Bücher ins Documents-Verzeichnis kopiert. Jeder Kindle-Kunde bekommt eine Kindle-Mail-Adresse von Amazon um Dinge an seinen Kindle zu schicken. Für Kindle der dritten Generation gibt es auch eine @free.kindle.com-Adresse. Über diese Adresse erreichen einen nur Sachen, wenn man sich in einem WLAN befindet. Dafür ist die Zustellung gegenüber der @kindle.com-Adresse kostenfrei.Calibre kann auch sehr schön per USB oder E-Mail Sachen zustellen. Hat man in Calibre eine ePub und weist es an, die ePub an den Kindle zu übertragen, wird sie automatisch nach mobi umgewandelt.

Wie wandelt man am Besten seine Bücher um?

Wenn die Bücher schon in Calibre sind, kann man einfach Calibre nutzen. Das wandelt so ziemlich alles DRM-freie nach mobi.

Das Umwandeln von ePubs, die noch nicht in Calibre sind, ich aber jetzt auf dem Kindle haben will,  erledigt bei mir in der Regel kindlegen. Ein plattformübergreifendes Kommandozeilentool von Amazon, das einfach zu bedienen ist und seinen Job sehr schnell erledigt (vor allem schneller als Calibre). Wenn es mal Probleme gibt, weil Metadaten fehlen benutze ich Sigil. Dieses kann recht einfach Metadaten nachtragen.

Wenn ich selber eine mobi erzeugen will aus einem Text den ich vor mir habe, benutze ich eine Reihe an Tools. Erst formatiere ich den Text mit Markdown. Dann wird er mit Hilfe von pandoc nach ePub umgewandelt und dann geht’s per kindlegen in Richtung mobi. Das ist der schnellste Weg, den ich bisher gefunden habe um einen Rohtext ordentlich formatiert nach mobi zu bekommen. Damit habe ich die reinen Hintergrundteile von Sunward (geschätzt etwa 140 Seiten Text) nach mobi umgewandelt.

Wie funktioniert Instapaper mit dem Kindle?

Instapaper bietet die Möglichkeit an die 20 neuesten Artikel an den Kindle zu schicken. Diese werden im Format eines Magazins gesendet. Der Vorteil besteht darin, dass man ein schönes Inhaltsverzeichnis hat. Der Nachteil, dass Magazine nach und nach automatisch gelöscht werden. Nach einer gewissen Anzahl von Instapaper-Magazinen werden diese automatisch vom Kindle gelöscht.

Es besteht aber die Möglichkeit in den Eigenschaften eines Magazins (Cursor rechts auf dem Kindle) die Option Keep this Issue auszuwählen. Dann wird es nicht mehr von der automatischen Löschung betroffen.

Die Magazine lassen sich auch automatisch jeden Freitag automatisch zustellen per E-Mail. Leider funktioniert dies in letzter Zeit sehr unzuverlässig.

Für Subscriber bei Instapaper gibt es seit Neuestem auch ein “Send to Kindle”-Bookmarklet. Damit wird die aktuelle Webseite direkt an den Kindle per E-Mail geschickt über den Instapaper-Service. Funktioniert einwandfrei.

Achtung: Die versendeten Artikel werden nicht archiviert oder sonst wie markiert.

Wie benutzt du Instapaper mit dem Kindle?

Ich habe immer mein iPhone bei mir. Wenn ich auf dem Kindle Instapaper-Sachen lese, markiere ich sie nachdem ich sie gelesen habe auf dem iPhone als gelesen (archiviere sie) und gebe dem Artikel ggf. ein “like” oder schicke ihn nach Twitter. In letzter Zeit benutze ich immer häufiger das “Send to Kindle”-Bookmarklet. Erst schicke ich den Artikel zum Kindle, dann nach Instapaper (das passiert nicht automatisch mit dem “Send to Kindle”-Bookmarklet). Je nach Situation lese ich dann auf’m Kindle oder auf’m iPhone. Falls ich auf’m Kindle lese, wird bei nächster Gelegenheit auf dem iPhone archiviert, ein Like gesetzt o.ä. Lese ich auf dem iPhone, lösche ich den Artikel bei nächster Gelegenheit vom Kindle.

Gibt es Vorteile Bücher im Kindle-Store zu kaufen?

Oh ja. Wenn man sich im Amazon-Wunderland aufhält sind die Wiesen definitiv grüner. Dann werden bei Netzzugang die Leseposition, Markierungen, Notizen etc. synchronisiert und können auf anderen Kindle-Anwendungen (z.B. auf dem iPhone) zurücksynchronisiert werden. Z.B. hatte ich heute meinen Kindle vergessen, hatte aber mein iPhone mit der Kindle-App dabei. iPhone gezückt, kurz synchronisiert und ich konnte weiterlesen, wo ich war in meinem Buch. Zu Hause wieder angekommen, den Kindle ins WLAN gehängt und weiter ging es an der Stelle, an der ich aufgehört hatte.

Was kann Calibre noch so tolles?

Calibre kann Metadaten autovervollständigen, in der Masse bearbeiten, abstrahiert das Dateisystem wie es iTunes tut, man kann Bücher bewerten und vieles vieles mir. Außerdem hat es ein Feature namens Recipes, mit denen man Webseiten von Tageszeitungen oder andere Webseiten wie Magazine lesen kann. Ein Feature, dass sich jeder ansehen sollte.

Ist der Kindle etwas für mich?

Schwer zu sagen. Ich würde den Kindle nur jemandem empfehlen, der auch gerne Bücher liest – sowohl Belletristik als auch Sachbücher. Alles was es jetzt schon in S/W gibt, kann der Kindle in der Regel auch sehr gut darstellen. Nur für Instapaper, RSS-Feeds o.ä. ist man damit schlecht beraten. Zusätzlich zu Büchern hat man mit einem Kindle noch die Möglichkeit Instapaper oder die Recipes aus Calibre zu nutzen, aber allein dafür sollte man ihn nicht kaufen.

Wenn man nicht gerne auf Englisch lesen will, sollte man sich vorher eine Liste von Büchern machen, die man gerne lesen will und diese im deutschen Kindle-Store überprüfen. Meine letzte Stichprobe (Ende Mai 2011) ergab ein 3 aus 8. Im englischsprachigen Bereich habe ich aber bis jetzt eine Trefferquote von nahezu 100% gehabt.

Zur Qualität der Bücher muss ich sagen, dass ich bis jetzt gute Erfahrungen bei Amazon gemacht habe. Ein einziges Buch sah aus wie ein Scan und verwendete nicht den Kindle-Standardfont. Dadurch war der Kontrast gemindert, alle anderen Funktionen waren nicht beeinträchtigt.

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