Und darum schmeckt japanische Schokolade nicht

Wer schon einmal in Japan war und die „großartigen“ Schokoladenprodukte von Meiji und anderen probieren durfte, weiß warum man auf seinen Reisen nach Japan Milka und Ritter Sport für seine Freunde mitbringen sollte.

Schokolade in Japan schmeckt einfach nicht. Nach ein paar Versuchen habe ich von Schokolade japanischer Firmen für immer die Finger gelassen. Heute habe ich endlich herausgefunden, warum japanische Schokolade so schlecht schmeckt.

Aktuell lese ich „Can Japan Compete?“ von Michael E. Porter (Harvard-Prof, der u.a. auf internationale Wettbewerbsfähigkeit spezialisiert ist), Hirotaka Takeuchi und Mariko Sakakibara aus dem Jahr 2000. Ein recht interessantes Buch, dass vielen Ideen zum Thema staatlich gestützte Wettbewerbsfähigkeit den Wind aus den Segeln nimmt.

Nun aber zurück zur Schokolade. In diesem Buch steht unter anderem der Grund warum japanische Schokolade von so niedriger Qualität ist: Zum Einen gibt es seit 1974 einen Zoll in Höhe von 35% auf Zucker und Milch. Damit sind wichtige Zutaten von Schokolade unnötig teuer. Dies führte dazu, dass japanische Firmen nach Substituten für Schokolode suchen mussten. Zum anderen gibt es wohl sehr lockere Regulierungen von staatlicher Seite aus, wieviel Kakao und Kakaobutter in Schokolade sein muss, damit sie Schokolade genannt werden kann. Und dies führte laut den Autoren zu einer indirekten Billigung von Produkten niedriger Qualität seitens der Regierung. Rätsel gelöst.

Sasaya – bessere Sushi gibt’s in Berlin nicht

Es gibt viele Möglichkeiten in Berlin Sushi zu essen aber um ehrlich zu sein, ist die Qualität in der Regel ziemlich mies.
Es gibt jedoch einen Laden in der Berlin, da ist es einfach großartig: Sasaya. Zum einen ist der Reis perfekt – ich frage mich jedes Mal wie sie ihren Reis zubereiten. Darüber hinaus haben sie vermutlich den besten Fischlieferanten in Berlin. Er ist sehr gut und von wirklich hoher Qualität. Der Toro (fettester Teil am Thunfisch) zergeht auf der Zunge.
Folgende Zusammenstellung kann ich wirklich empfehlen (für 2 Personen): Großes Sushi Omakase (Empfehlungen des Chefs), einmal Sake Oshi-Sushi (Sake heißt Lachs; Oshi-Sushi ist eine Spezialität aus Westjapan) und falls man dann noch Hunger haben sollte z.B. die Rainbow-Rolls. Dazu grüner Tee und als Nachtisch Eis Maccha-Sauce (Maccha ist grüner Tee). Sehr lecker und kostet insgesamt so um die 50€ und ist für zwei Personen.
Natürlichgeht das Ganze auch viel billiger. Mit obigen ist man wirklich voll und kann sich rausrollen. Man kann da auch für unter 10€ pro Person essen.
Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich. Am Besten ein paar Tage, wenn nicht sogar ne Woche oder zwei vorher.
Sasaya
Lychener Str. 50
10437 Berlin
Tel.: 030/44 71 77 21
Öffnungszeiten: Ruhetag: Mittwoch, Do-Di 12-14.30 Uhr, 18-22.30 Uhr

Fast Food: Reduzierte Mengen und Preise fördern anscheinend Verkäufe

Grade bei Japan Probe gefunden: Mos Burger (Seite auf japanisch) und Matsuya (Seite auf japanisch) haben Portionen reduziert und damit auch gleich die Preise. Führte wohl zu 30% Anstieg bei den Verkäufen.
Wer übrigens nach Japan fährt, sollte auf jeden Fall einmal die Reisburger bei Mos Burger probieren. Die sind wirklich gut.
Aber ich denke, dass auch hiesige Ketten das machen sollten. Mir persönlich sind diese Menüs und Kram immer viel zu groß und so komische Gutscheine vergrößern die Menüs immer nur anstatt sie billiger zu machen. Na ja, vielleicht ist das auch ganz gut, ess ich weniger Fast Food 😉