Computer, Worth Reading, Worth Watching

vim-tricks without plug-ins

vim is a text-editor I use a lot in my daily work. I even wrote my whole thesis with it. Most of the notes I do on my computer I do in vim, when I configure software I use vim, when I rarely code I use vim. The reason for me to start mutt, a console-based e-mail-client, was that it allowed me to use vim for writing e-mails1. Some time ago I found a presentation I finally watched which explains some nice-tricks you can do without using plug-ins:

  • file-search
  • tag-jumping
  • auto-completion
  • file system navigation and some more

I knew some of the stuff already but the talk was interesting nonetheless. If you use vim, watch it. And if you want more I can really recommend Practical Vim by Drew Neil.


  1. Nowadays I appreciate mutt for itself as well and each time I try something else, I switch back to mutt pretty fast.

EMUI001 W├Ârterb├╝cher und prek├Ąre Arbeitssituationen

In der ersten Folge rede ich ├╝ber die Online-Version des Gro├čen Japanisch-Deutschen W├Ârterbuchs und die Doku Tokyo Freeters.

[podlove-contributors]

Japan, Worth Watching

Zwei Filmempfehlungen aus Japan

Gerade bin ich so am Durchgehen meiner Sammlung, vor allem was ich so an japanischen Filmen da habe. Und da sto├če ich immer wieder auf zwei Filme, die mir richtig gut gefallen. Leider sind beide, selbst bei Menschen, die sich f├╝r ostasiatische, oder japanische Filme im Speziellen interessieren nicht so bekannt. Beide Filme sind mit Kubozuka Y┼Źsuke und Hosoyamada Takato.

Go (2001)

In Go geht es um einen Jugendlichen der der koreanischen Minderheit angeh├Ârt. Aber er ist in Japan geboren und aufgewachsen, es ist nicht zu erkennen, dass er Koreaner ist. Er entscheidet sich auf eine japanische Oberschule zu gehen, damit er sp├Ąter auf einer besseren Uni studieren kann, um bessere Chancen im Berufsleben zu haben. Vor der Oberschule ging er auf eine nordkoreanische Schule in Japan. Es entwickelt sich eine Beziehung zu einer Japanerin, die ihn aber ablehnt, als sie herausfindet, dass er Nordkoreaner ist. Der Film zeigt die Probleme der Zainichi-Kankokujin (der japanische Begriff f├╝r die koreanische Minderheit) und wie die japanische Gesellschaft mit ihnen umgeht. Von damals noch existierenden Ausweis f├╝r Ausl├Ąnder (Japaner tragen keinen), bei dem es eine Strafe mit sich zog, wenn man ihn nicht mit sich trug. Dem vorherrschenden Rassismus in der Gesellschaft. Und auch das Leben in zwei Welten.

Das interessante an dem Film ist, dass er von Japanern gedreht und gespielt wurde. Das Buch auf dem der Film basiert wurde von einem Angeh├Ârigen der koreanischen Minderheit geschrieben. Aber es ist das erste Mal, dass sich von japanischer Seite an diese Thematik gewagt wurde durch einen Film.

Ping-Pong (2002)

Ping-Pong ist wie der Name schon andeutet ein Sportfilm. Es geht um zwei Sch├╝ler Peco und Smile, die beides sehr gute Ping-Pong-Spieler und Freunde sind. Peco hat gro├čes Talent, aber sieht den Sport nur als Zeitvertreib. Smile muss mehr arbeiten um wirklich gut zu sein, aber f├╝r ihn bedeutet der Sport auch mehr. Der Film zeigt die Motivationen und Haltungen gegen├╝ber dem Sport. Was erstmal komisch klingt, entpuppt sich als sehr unterhaltsamer Film, der auch ein bisschen zum Nachdenken anregt und sehr sympathische Charaktere hat. Dazu kommt ein toller Soundtrack.

Wenn ihr die M├Âglichkeit habt diese Filme zu sehen, lege ich sie euch w├Ąrmstens ans Herz. Nur wenige Filme habe ich mir ├Ąhnlich oft angesehen.

Worth Watching

Filmempfehlung: Saure Erdbeeren – Japans versteckte Gastarbeiter

Endlich habe ich es mal geschafft mir die Dokumentation “Saure Erdbeeren: Japans versteckte Gastarbeiter” (2008) anzusehen. Wie der Titel schon sagt, handelt der Film von Gastarbeitern in Japan. Diese kommen ├╝ber Schlupfl├Âcher in der Gesetzgebung in das Land. In der Regel geschieht dies als Nikkei-Jin oder ├╝ber Trainee-Programme.
Nikkei-Jin sind japanischst├Ąmmige Ausl├Ąnder, die max. in der dritten Generation im Ausland leben. In der Regel sind die Vorfahren nach S├╝damerika ausgewandert, die meisten nach Brasilien. In den 80er Jahren begann die japanische Regierung Visa auszustellen, damit diese die schweren, dreckigen und gef├Ąhrlichen Arbeiten in Japan ausf├╝hren k├Ânnen. Die Arbeiten also, die Japaner nicht mehr ausf├╝hren wollen.
Andere Gastarbeiter werden ├╝ber Ausbildungsprogramme angeworben. Offiziell sind es Ausbildungsprogramme in den Firmen, inoffiziell sind es sehr sehr billige Arbeiter. Auch hier gilt dasselbe wie schon bei den Nikkeijin beschrieben.
Sehr sehenswerte Dokumentation, die etwa eine Stunde lang ist.
Hier ein paar Links dazu: