Niels K.

Master of Junks of Useless Information

Japanische Pop-Bands Mit Traditionellen Instrumenten

Heute habe ich durch Zufall die Band 和楽器バンド(Wagakki Bando / Band mit traditionell japanischen Instrumenten) entdeckt und folgendes Video auf Twitter geteilt:

Daraufhin kam von @SerAlliser folgender Tweet:

@niels_k Muss mich immer fragen, ob für Klischee-Mittelklasse-Japaner die Band ähnlich obskur ist wie hier Corvus Corax o. In Extremo. @map

— von Clausewitz (@SerAlliser) February 21, 2015

Podcasts – Die Sache Mit Der Finanzierung

Einer der Kritikpunkte meines Posts von gestern, war die Finanzierung von Podcasts. This American Life ist Radio und die haben Geld. Gut, dann ziehe ich halt Gimlet Media. Das ist eine neugegründete Firma in den USA, die nur Podcasts machen. Investoren gaben eine insgesamt sechs- bis siebenstellige Summe als Anschubfinanzierung und der Werbeslot pro Folge kostet meines Wissens nach eine mittlere vierstellige Summe.

Ja, das sind Beträge von denen deutsche Podcaster nur träumen können.

Die Deutsche Podcastlandschaft – Eine Kritik

Es fühlt sich für mich an, als ob sich die deutsche Podcastlandschaft konzeptionell in den letzten Jahren nicht weiterentwickelt hat. Technisch ist alles ziemlich groß. Dank Podlove ist das Veröffentlichen einfacher geworden und dank Auphonic stimmt die Audioqualität, selbst wenn man nicht für 1000€ und mehr Audioausrüstung rumstehen hat. Aber konzeptionell ist kaum etwas passiert.

Fehlende Bürgerbeteiligung Beim Tempelhofer Feld

Die TAZ hat einen Artikel geschrieben über die fehlende Bürgerbeteiligung beim Tempelhofer Feld. Essenz des Artikels ist: Alle wollen direkte Demokratie und dann kümmert sich niemand. Nachdem ich den Artikel komplett gelesen habe, dachte ich nur “What the Fuck? You serious?

Seit Dezember 2015 gibt es eine Webseite auf der man sich beteiligen kann beim Tempelhofer Feld. Die Phase des Sammelns der Vorschläge geht laut dem Artikel bis Ende Februar. Tilmann Heuser, der Koordinator der Bürgerbeteiligung und Geschäftsführer des Bundes für Umwelt und Naturschutz teilt aber mit, dass die Werbung noch nicht richtig angelaufen sei dafür. Wir schreiben übrigens den 20. Januar. Es gebe wohl auch Veranstaltungen vor Ort um den Dialog zu suchen.

Finde ich interessant. Ich wohne etwa 5 – 10 Minuten fußläufig vom Tempelhofer Feld. Und ich wusste exakt nüscht davon. Zugegeben, ich habe mich nicht wirklich gekümmert was da gemacht wird und wie die Bürgerbeteiligung aussehen wird. Ich schließe mal von mir auf andere, aber ich glaube anderen geht es ähnlich. Und zur Abstimmung wurde ja ohne Ende Werbung gefahren.

Meine Vermutung war, dass man informiert wird als Anwohner. Man könnte ja die Anwohner im Umkreis per Flugzettel im Briefkasten informieren. Dürfte nicht so schwer und teuer sein. Und wie kann ich denn bitte eine Plattform zur Bürgerbeteiligung starten, Werbung dafür einplanen und dann die Werbung so spät anlaufen lassen, dass bei der ersten Phase davon noch nahezu nichts zu sehen ist.

Ich glaube nicht, dass es unbedingt am Unwillen der Bürger liegt, dass sich da niemand beteiligt. Sondern an fehlender Kommunikatio und einfach nahezu niemand davon weiß, dass es die Plattform gibt.

#IdontstandwithLinus

The #Gamergaters have a new hashtag: #IstandwithLinus. As everyone knows who read stuff from conferences or mailing lists where Torvalds speaks or writes, he seems too be a pretty big asshole. He created the Linux Kernel and for this I am grateful. It is an awesome project and helped to get free software a huge momentum.

But that does not justify that he is an asshole.

#IstandwithLinus apparently found its way onto Twitter because Torvalds explained that he does not really care about diversity and people once again called him out on it. And thus the #Gamergaters had found a new hashtag. And oh wonder, it is again about trashing women and trying to find ways to fight people who think we left the 50s and 60s behind us and not about ethics in game journalism. And they do it with the same means: they dox people, they threaten people and try to get to them in the meatspace. Just read the twitter-timeline of @Shanley.

The sad thing people like Torvalds or RMS1 probably do not care about it, so they won’t speak about it. I wonder if at least organizations like the Linux Foundation or the FSF will speak out or some other big FS/OSS-projects. Otherwise it is once again just a sad example how broken the open source-community is. Diversity is important and not being an asshole in social matters is important as well. It is astounding that people still develop for the Kernel while the project leader is just uncouth.

Who wants to know about why diversity is important, I can recommend this presentation by Lena Reinhard:

If you like Linux and free software you shouldn’t use the hashtag #IstandwithLinus. It just is another synonym for #Ihatewomen. You are hurting the whole project more than you do good. Actually you are doing no good at all, you just hurt Linux.

#IdontstandwithLinus

  • Richard Ms. Stallman

  • Der Fall Uberspace

    Heute postete @leitmedium folgendes:

    Woraufhin ich mich fragte, ob ich bei den Ubernauten noch meine Sachen lassen will. Natürlich las ich auch den Blogpost vom Geschäftsführer von Uberspace. Und nach einem Gespräch mit meiner Frau, deren Fähigkeiten kritisch zu denken meine übersteigen, bin ich zu dem Schluss gekommen, meine Sachen bei Uberspace zu lassen.

    Sollte Tor Erklären, Wie Man Sich Davor Schützt?

    @leitmedium hat einen Artikel geschrieben, dessen Essenz meiner Meinung nach ist, dass das Tor-Projekt erklären sollte, wie man sich gegen Belästigung unter dem Mantel von Tor schützen kann. Meiner Ansicht nach könnte so ein Wegweiser aber zu einem großem Problem für Tor werden.
    Tor weißt auf seiner Webseite nur auf die positiven Seiten der Anonymität hin. Allerdings ist Tor für mehr als nur ein Tool für Dissidenten, Journalisten und andere die Anonymität im Netz benötigen bzw. dadurch ihren Zugang zum Net vergrößern können. Auch Hater und Stalker nutzen Tor, um ihre Identität zu verschleiern. Man könnte sagen, dass Tor ein Dual Use-Werkzeug ist. Die Frage ist nun, wer hat die Verantwortlichkeit Opfer vor dem Missbrauch durch Tor zu schützen bzw. wer sollte zumindest die notwendige Aufklärungsarbeit leisten. Ich denke nicht, dass das Tor-Projekt dies leisten sollte, weil es dadurch seinen Gegnern nur Munition liefert. Würde das Tor-Projekt auf seine Webseite schreiben, wie man sich gegen den Missbrauch schützt, können wir vermutlich die Tage zählen bis ein Beamter des BKA oder ein CDU-Politiker genau dieses nutzt. Die Argumentation wird sein, dass unter der Maske von Tor soviel Schindluder betrieben wird, dass das Projekt selbst darüber aufklären muss, wie man sich dagegen schützt. Und dann kann man es auch gleich verbieten. Der positive Nutzen Tors ist schließlich ein Dorn im Auge der üblichen Verdächtigen. Und in diesem Spiel werden sie auch jede Möglichkeit nutzen. Eine schönere Vorlage könnte Tor gar nicht bieten. Ich vermute übrigens, dass man im Zuge dessen, dann auch noch gleich VPN-Dienste für Privatpersonen verbieten will. Schließlich kann man solche Dienste auch für Belästigungen nutzen.

    Eine Aufklärung für Opfer ist notwendig. Aber das Tor-Projekt sollte dies nicht leisten. Eher müsste es eine unabhängige Seite geben, die diesen Dienst leistet. So eine Seite könnte dann auch gleich noch auf Missbrauchsstellen der sozialen Netzwerke, Beratungsstellen, den Umgang mit Behörden etc. hinweisen und auch Erfahrungsberichte beinhalten.

    Aber würde das Tor-Projekt so etwas anbieten, könnte es insgesamt weitaus mehr schaden als nutzen.

    Vorschlag: Sprachservice Für Podcaster

    Meines Wissens nach haben die Öffentlich-Rechtlichen eine Aussprache-Datenbank für ausländische Begriffe.
    Podcaster und YouTuber haben aber ähnliche Probleme: Wie spricht man ausländische Namen, Ortsnamen oder auch z.B. Levelnamen aus Videospielen richtig aus? Meistens gibt es dann vergebliche Versuche und man fragt sich: warum haben sie nicht bei jemanden nachgefragt?

    Daher schlage ich vor, dass ein Vermittlungsdienst auf die Beine gestellt wird. Für den Anfang habe ich ein Google Sheet aufgemacht, in dem sich bereitwillige Menschen eintragen können mit Name, Sprache und Kontaktmöglichkeit. Zwecks Sortiermöglichkeit bitte eine Zeile pro Sprache, falls jemand mehrere Sprachen anbieten kann.

    Podcaster, die Probleme mit Begriffen haben, können den Leuten dann eine Mail schicken und sie bekommen eine mp3 oder ähnliches zurück.

    Da Sprachfähigkeiten in der Regel Fähigkeiten sind, die eine langjährige Ausbildung benötigen, vor allem bei Sprachen aus anderen Sprachfamilien, sollte diese Dienstleistung meiner Ansicht nach nicht kostenfrei erfolgen. Das Minimum sollte ein Flattr-Klick pro Begriff sein, aber mehr geht natürlich immer. Aber das können auch Podcaster und Nachfrager ggf. untereinander aushandeln.

    Wer Interesse hat beizutragen, trägt sich bitte per Kommentar im Google Sheet ein. Und jeder der denkt, dass das eine praktische Sache wäre, verteilt es bitte im Netz weiter.

    Manjaro – User Friendly for Various Degrees of User Friendliness

    Recently I switched to Linux. At first I used Linux Mint but it’s philosophy that there shouldn’t be dist-upgrade but a clean install every six months was not very comforting. Then I heard about Manjaro in an episode of Going Linux about Sonar GNU/Linux. Sonar is a distribution which is specialized for disabled people and they just switched from some distribution to Manjaro. In the episode I heard phrases like “Manjaro does for Arch what Ubuntu does for Debian”. Quite a claim. And since Arch is a rolling release and thus I didn’t have to worry about dist-upgrades anymore and Manjaro is based on Arch but in user-friendly, I gave it a try. Right on the frontpage of the Manjaro-website they boast there is the following sentence in big fat letters:

    “Professional and user friendly Linux at its best.”

    Sounds great, so I tried it for a short time and my laptop worked with it fine. Thus I decided to abandon the Mint-install and switch to Manjaro and stay with it. I do not want to waste time with switching distributions, even so it is tempting.

    Unfortunately Manjaro is user friendly for various degrees of user friendly.