Messenger hell

I remember 1994. I had one messenger: the AOL Instant Messenger and the world was good. Then someone showed me ICQ and suddenly I had two messengers. One for people I knew from my AOL-times1 and for people who used ICQ. Then I learned to know some people from Australia. And believe it or not, Yahoo Messenger was popular over there. So I had now 3 accounts. And then I met through a public chat room2 some people I started to go to parties with. And yes, they used the MSN Messenger. Later I learned about Jabber/XMPP and another group of people used that. Multi-messengers to the rescue. But it still kinda sucked.
Time moved on and there was the hope that services are switching to XMPP. Because networks of friends where changing my messenger-needs changed, too. But the problem is the same. I still have to use several messengers. Thanks to mobile and how messengers set up nowadays I just have the disadvantage that a multi-messenger is not really possible anymore.
I use Threema for some friends and family. TextSecure for group chats at work, Hangouts with a couple of friends, Twitter-DMs with other friends, Skype-IM when I am playing P&P-RPGs online3, if I would still use actively app.net, I’d probably use also app.net-PMs. Some people still use only SMS on their phone because they do not have a smartphone and don’t see a reason why to get one4 and when I still used an iPhone, I also used iMessage. If I really wanted to be reachable by everyone I know, I would need to install WhatsApp and FB Messenger, probably Telegram and Line as well. And if I want to bring together people from different circles of friends, I run into the problem that person A doesn’t always use one of the messengers person B uses and both are reluctant to install yet another one.

And then the new hot shit comes along – perfect crypto, maybe stickers, maybe group chats. And how the hell should I move people from one of the messengers I recommended in the past to the new one? I am the „tech guy“ in my family and I do not know how I can explain why they should switch from Threema to TextSecure, just because it is open source and therefore it might be more secure but doesn’t have features like audio messages5. It seems that we are in for the long-haul with messenger hell and that it will never stop6.

And that’s why we can’t have nice things.


  1. Yes, I moved on but before that AOL was just cheaper. I had the choice between AOL (local call + a fee per minute for AOL) or a distance call over 50km to log into a university-account. AOL was still cheaper.

  2. Remember those? Not IRC or twitter but a webpage with a chat in HTML where people met to chat with strangers?

  3. But Hangouts for the video-part. Strange world, isn’t it?

  4. Which is perfectly understandable in their cases

  5. or built-in voting – lolwut

  6. Since XMPP wasn’t succesful it might be proven that a distributed messenger won’t work and when one company comes along to own them all, someone will say that it is an evil monopoly and therefore won’t use it and switch to another one

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Was ist Retro?

Wie der geneigte Leser weiß, bin ich Mitglied des Podcasts Retrozirkel. Ein Podcast in dem wir zu dritt pro Folge über ein altes Videospiel sprechen. Ein Retrospiel sozusagen. Bisher waren das in der Regel Spiele aus der 8- und 16-Bit-Ära, also etwa bis 1994. Trotzdem stellt sich die Frage ab wann ein Videospiel retro ist.
Die Retronauts haben die Regel, dass Retro ist was 10 Jahre und älter ist. So ist es inzwischen auch zu einer Folge zum Nintendo DS gekommen, der 2004 auf den Markt kam. Gerade las ich, dass der Sega Saturn seinen 20. feiert. Die PlayStation (PS1) ist auch so alt. Die PlayStation 2 (PS2) ist aus der 6. Konsolengeneration und hat 15 Jahre auf dem Buckel und wenn ich auf den Handheldmarkt gucke hat der Gameboy Advance (GBA) 14 Jahre hinter sich.

Interessanterweise würde ich den Gameboy Advance eher als retro bezeichnen als Saturn und PS1 und erst recht im Vergleich zur PS2. Die Spiele sind in der Regel 2D und „3D“-Spiele sehen eher nach dem Mode 7. Der GBA war für mich immer ein tragbares Super Nintedo1. Und dadurch fühlt sich das alles mehr retro an, als die Spiele einer PS1.

Retro ist für mich 2D-Graphik. Vielleicht liegt es einfach daran, dass die 3. und 4. Generation meine Kindheit war. Die 5. Generation kenne ich nur von Freunden als ich Jugendlicher war und habe ich selber übersprungen. Mal abgesehen davon, dass die Graphik in der PlayStation-Ära heutzutage schwer verdaulich ist für mich. Die 3D-Graphik der PlayStation ist für mich so ein wenig wie die 2D-Graphik des Atari 2600. Beide sind nicht so pralle gealtert. Während ich NES-Spiele heute noch locker zocken kann, tue ich mich bei Atari 2600-Spielen schwer. Und wenn ich ein PlayStation-Spiel einlege muss es schon verdammt gut sein wie Final Fantasy VII oder Graphik haben, die eher pixelig ist wie bei Final Fantasy Tactics. Selbst Spiele, die ich wirklich viel gespielt habe wie Soul Blade, lassen meine Zehennägel ein wenig kräuseln. Das wird wieder ausgemacht, sich kurz daran erinnert, dass die In-Game-Graphik vom Nachfolger Soul Calibur, besser aussah als das vorgerenderte Intro von Soul Blade und Soul Calibur 22 eingelegt.

Aber tue ich den Spielen da nicht unrecht? Ist das nicht auch alles retro und sollte genauso Beachtung finden? Vermutlich schon, aber irgendwie würde es mir „einfacher“ fallen ein Metroid Fusion (2002) im Retrozirkel zu besprechen, als ein Final Fantasy VII (1997) oder Super Mario 64 (1996). Und das einfach nur weil es sich mehr retro „anfühlt“. Nun gut, jetzt geh ich erst mal wieder ein wenig Megaman X für die nächste Folge spielen.


  1. Und bis heute trauere ich dem Fakt nach, dass Super Metroid nie portiert wurde im Gegensatz zu Super Mario World und Zelda 3

  2. Mein Favorit in der Reihe.

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Criminal

Einer der besten Podcasts, die mir in letzter Zeit untergekommen sind, ist Criminal. Ein Podcast, bei dem es, wie der Name sagt, um Kriminelle und was dazu gehört. In der letzten Folge ging es um eine 71-Jährige Frau, die über Jahrzehnte heroinabhängig war und seit dem sie 20 ist, regelmäßig im Knast gelandet ist. Inzwischen hat sich alles zum besseren gewendet. In einer anderen Folge, um eine Serienmörderin. Aber an sich ist jede Folge hörenswert. Die Folgenlänge beträgt etwa 20 Minuten und der Podcast erscheint einmal alle paar Wochen. Sollte also in jedem Podcatcher noch seinen Platz finden können.

Aber Criminal ist auch ein schönes Beispiel für einen sehr hoch qualitativen Podcast, der auch ohne Finanzierung auskam. Anfangs war er auch nur 20 Min lang und erschien einmal im Monat. Gute Gäste, gute Recherche, gut geschnitten, hohe Produktionsqualität. Dafür nicht so häufig. Erst seitdem der Podcast bei Radiotopia, dem besten Podcastlabel aktuell meiner Meinung nach, ist, gibt es Werbung.

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Raubgräber

Das aktuelle Radiofeature zum Thema Raubgrabungen. Mir war nicht bewusst, dass illegaler Antiquitätenhandel so ein Problem mit sich bringt und nicht nur Vereinigungen wie den IS finanziert, sondern oftmals auch mit Kinderarbeit geschieht. Sehr hörenswert.

Wie das ARD Radio Feature eigentlich immer sehr hörenswert ist. Es erscheint nicht häufig, aber die Sendungen haben interessante Themen wie die Probleme beim Fairtrade-Handel, Fluchthelfer zu DDR-Zeiten (Menschenhändler für die DDR, Fluchthelfer für die BRD…kommt mir bekannt vor…) etc.

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Zurück zu WordPress

Und mein Blog ist wieder von Octopress zu WordPress zurückgekehrt. Auch wenn ich das Konzept von statischen Blogs mag, waren die Macken mit denen ich bei Octopress zu tun hatte so lästig, dass ich vom Bloggen zurückgehalten wurde. Sprich: es war nervig genug, dass ich Blogposts gar nicht erst anfing zu schreiben.

Abgesehen davon habe ich wieder Kommentare angeschaltet. Gerade bei dem Artikel zu Podcasts kam so einiges damals via Twitter auf mich zu, warum ich keine Kommentare hätte. Und im Nachhinein muss ich sagen, dass ich die Diskussion lieber gebündelt unter dem Artikel gehabt hätte. Das Hauptargument großer Blogger, dass man nicht jedem eine Plattform auf der eigenen Seite bieten muss stimmt zwar, aber dafür kann man Kommentare auch moderieren.

Zusätzlich habe ich die Jetpack-Statistiken bei WordPress eingeschaltet. Eigentlich bin ich ja gegen „Ego-Features“, aber an sich will ich ja doch wissen, was auf meiner Seite los ist. In der überarbeiteten Datenschutzerklärung habe ich mir auch die Option offen gelassen Buttons von den gängigen Social Media-Seiten einzubinden. Wenn ihr auf meiner Seite seid, werden also ab jetzt auch Daten außerhalb des Schlandnets geleakt.

Auf dass ich jetzt wieder mehr blogge.

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Japanische Pop-Bands mit traditionellen Instrumenten

Heute habe ich durch Zufall die Band 和楽器バンド(Wagakki Bando / Band mit traditionell japanischen Instrumenten) entdeckt und folgendes Video auf Twitter geteilt:

Daraufhin kam von @SerAlliser folgender Tweet

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Podcasts – Die Sache mit der Finanzierung

Einer der Kritikpunkte meines Posts von gestern, war die Finanzierung von Podcasts. This American Life ist Radio und die haben Geld. Gut, dann ziehe ich halt Gimlet Media. Das ist eine neugegründete Firma in den USA, die nur Podcasts machen. Investoren gaben eine insgesamt sechs- bis siebenstellige Summe als Anschubfinanzierung und der Werbeslot pro Folge kostet meines Wissens nach eine mittlere vierstellige Summe.

Ja, das sind Beträge von denen deutsche Podcaster nur träumen können.

 

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Die deutsche Podcastlandschaft – eine Kritik

Es fühlt sich für mich an, als ob sich die deutsche Podcastlandschaft konzeptionell in den letzten Jahren nicht weiterentwickelt hat. Technisch ist alles ziemlich groß. Dank Podlove ist das Veröffentlichen einfacher geworden und dank Auphonic stimmt die Audioqualität, selbst wenn man nicht für 1000€ und mehr Audioausrüstung rumstehen hat. Aber konzeptionell ist kaum etwas passiert.

Viele Podcasts sind Laberpodcasts. Wenn sie gut sind, haben sie auch einen Themenbereich der nicht nur Tech betrifft. Dazu kommen ein paar, die Wissen näher bringen wollen aber dann in der Regel immer die selben Leute hat, die mehr oder minder gut vorbereitet sind und entweder selten oder nie Interviewpartner mit tiefgehendem Wissen haben. Und dann gibt es noch die Interviewpodcasts, die entweder eher in die Kategorie Laberpodcast fallen mit wechselndem Gast oder in ganz seltenem Fall auch richtig Wissen näher bringen. Zusammengefasst: Eine bis fünf Personen unterhalten sich und wenn sie richtig richtig gut sind, bleibt man bei einem Thema und eine Person hat richtig Ahnung davon.

Niemand versucht Geschichten zu erzählen oder wirklich spannende Interviews zu führen. Gefühlt wird meist einfach nur das Rohmaterial einmal nach Auphonic gekippt und das war’s.  Während eine Reihe Leute Zeit in die Technik stecken mit Projekten wie Podlove und Ultraschall, fehlen die Leute, die den Podcastern beibringen wie man aus dem Rohmaterial was machen kann. Wie erzählt man damit Geschichten, baut Spannungsbögen auf oder wie finde ich den richtigen Gesprächspartner und bereite mich auf ein Interview vor? Wie bearbeite ich so etwas nach?

Und dann kommt der nächste Punkt. Um so einen richtig geilen Podcast zu machen, einen an dem man lecken will, weil er so großartig ist, braucht’s Manpower. Da kann nicht jeder vor dem Mikro reden. Da braucht es Zuarbeiter. Wie wäre es mal, wenn sich eine Gruppte zusammentäte, um die Arbeit für Vorbereitung und Nachbereitung aufzuteilen und nur eine(r) oder zwei sind hinter dem Mikro wirklich aktiv. Dann hat man auf einmal jemanden, der seine Zeit auf die Recherche aufwendet, jemand der ein Skript baut, jemand der Interviews führt und jemand der schneidet. Warum muss der Podcaster denn immer alles machen?

Es muss ja nicht gleich ein Serial oder This American Life werden; kann es vermutlich auch nicht, weil da eine ganze Reihe Leute Vollzeit dran arbeiten. Aber wenn sich mal Teams fänden, die aus Zuarbeitern und Redner bestünden, könnte man glaube ich schon viel mehr reißen und neue Konzepte und bessere Inhalte bringen.

Update: Ich habe es endlich geschafft, die erste (und einzige) Folge von Systemfehler zu hören und genau so etwas meine ich. Mir wurde ein paar Mal Bartocast genannt. Kenne ich nicht, könnte aber auch in die Richtung gehen. Aber zwei Podcasts sind halt die Ausnahme und nicht wirklich definierend für die Podcastlandschaft. Selbst die Großen wie Resonator, Raumzeit oder CRE fallen in die oben genannten Kategorien aber halt in die „richtig“ guten (Zwei Leute reden, einer hat richtig Ahnung).
Es fehlt den Podcasts in der Regel an einer „Redaktion“. Das ist das was ich mit den Leuten meine, die nicht hinter dem Mikro sind, sondern halt zu- und nacharbeiten. Und das ist auch für Hobbyprojekte machbar. Die Frage ist halt, was man haben will. Den nächsten Labercast oder ein tolles Ergebnis, was über das reine Gespräch hinaus geht.

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Fehlende Bürgerbeteiligung beim Tempelhofer Feld

Die TAZ hat einen Artikel geschrieben über die fehlende Bürgerbeteiligung beim Tempelhofer Feld. Essenz des Artikels ist: Alle wollen direkte Demokratie und dann kümmert sich niemand. Nachdem ich den Artikel komplett gelesen habe, dachte ich nur „What the Fuck? You serious?

Seit Dezember 2015 gibt es eine Webseite auf der man sich beteiligen kann beim Tempelhofer Feld. Die Phase des Sammelns der Vorschläge geht laut dem Artikel bis Ende Februar. Tilmann Heuser, der Koordinator der Bürgerbeteiligung und Geschäftsführer des Bundes für Umwelt und Naturschutz teilt aber mit, dass die Werbung noch nicht richtig angelaufen sei dafür. Wir schreiben übrigens den 20. Januar. Es gebe wohl auch Veranstaltungen vor Ort um den Dialog zu suchen.

Finde ich interessant. Ich wohne etwa 5 – 10 Minuten fußläufig vom Tempelhofer Feld. Und ich wusste exakt nüscht davon. Zugegeben, ich habe mich nicht wirklich gekümmert was da gemacht wird und wie die Bürgerbeteiligung aussehen wird. Ich schließe mal von mir auf andere, aber ich glaube anderen geht es ähnlich. Und zur Abstimmung wurde ja ohne Ende Werbung gefahren.

Meine Vermutung war, dass man informiert wird als Anwohner. Man könnte ja die Anwohner im Umkreis per Flugzettel im Briefkasten informieren. Dürfte nicht so schwer und teuer sein. Und wie kann ich denn bitte eine Plattform zur Bürgerbeteiligung starten, Werbung dafür einplanen und dann die Werbung so spät anlaufen lassen, dass bei der ersten Phase davon noch nahezu nichts zu sehen ist.

Ich glaube nicht, dass es unbedingt am Unwillen der Bürger liegt, dass sich da niemand beteiligt. Sondern an fehlender Kommunikatio und einfach nahezu niemand davon weiß, dass es die Plattform gibt.

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#IdontstandwithLinus

The #Gamergaters have a new hashtag: #IstandwithLinus. As everyone knows who read stuff from conferences or mailing lists where Torvalds speaks or writes, he seems too be a pretty big asshole. He created the Linux Kernel and for this I am grateful. It is an awesome project and helped to get free software a huge momentum.

But that does not justify that he is an asshole.

#IstandwithLinus apparently found its way onto Twitter because Torvalds explained that he does not really care about diversity and people once again called him out on it. And thus the #Gamergaters had found a new hashtag. And oh wonder, it is again about trashing women and trying to find ways to fight people who think we left the 50s and 60s behind us and not about ethics in game journalism. And they do it with the same means: they dox people, they threaten people and try to get to them in the meatspace. Just read the twitter-timeline of @Shanley.

The sad thing people like Torvalds or RMS1 probably do not care about it, so they won’t speak about it. I wonder if at least organizations like the Linux Foundation or the FSF will speak out or some other big FS/OSS-projects. Otherwise it is once again just a sad example how broken the open source-community is. Diversity is important and not being an asshole in social matters is important as well. It is astounding that people still develop for the Kernel while the project leader is just uncouth.

Who wants to know about why diversity is important, I can recommend this presentation by Lena Reinhard:

If you like Linux and free software you shouldn’t use the hashtag #IstandwithLinus. It just is another synonym for #Ihatewomen. You are hurting the whole project more than you do good. Actually you are doing no good at all, you just hurt Linux.

#IdontstandwithLinus


  1. Richard Ms. Stallman

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