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My virtual videogame shelf

I felt the need to track my old video games and I wanted to be able to do it from my smartphone and my computer. After a bit of search, I had the idea to do it with a wordpress-blog. I know that at least one other person (Hi @streakmachine) wants to do something similar, I thought it might be a good idea to explain what I am doing.

I am using a recent WordPress. The theme I am using is called Market.
The plugins I have installed are:

  • Antispam Bee (against spam obviously without sending all data the US)
  • Archivist (for a better archive-site)
  • QuickCache (if more people than expected should be interested in the site
  • Then I created categories for each console I want to track games for. Other interesting data I want to easily filter for I add via tags.
    The title of the article is the name of the game. If it is a Japanese game it depends on which name I usually use when I talk about a game. Often this is the US-title and if it is a Japanese-game where I use the US-title usually I just add (Japanese).
    For each article I use now the following boilerplate text:
    Japanese Name: The Japanese name in Kana and Kanji with a translation.
    Other Names: Some games have different names per region which are commonly known. For example Seiken Densetsu is known as Final Fantasy Adventure in the US and as Mystic Quest in Europe.
    Release Date: YYYY-MM-DD
    Code: There is a code on Nintendo-modules that identify them
    Packaging: Do I own the packaging?
    Manual: Do I own the manual
    Battery Date: YYYY-MM – if the module has a battery it is useful to know how old is approximately
    Condition: I am not sure yet how I want to quantify the condition of the module, manual and packaging
    Genre: Which genre is the game part of. The genre is used also as a tag.
    Rating in tests: How was the game rated? I try to add the Famitsu-, IGN- and Video Games-rating (the last one is my favorite German videogame-magazine from back in the day)
    Personal Rating: a rating from 0-5 in .5-steps if I have a opinion
    Completed: Did I finish the game. Also added as a tag. Now you can see my pile of shame and I can think if I really need that other game.
    Wikipedia-article: A link to the English Wikipedia-article
    Language Skills: Which language skills are needed. More a service for other people
    Notes: Some personal notes which can grow up to a blog-article in its own rights

    Then I add some tags, usually the genre and whether I completed the game or not. Maybe I should add the release year. I add this because I can search then easier for it.

    With my iPhone I make a square picture of the module, packaging and manual. I add the picture with the size 300×300 to the article as a feature picture via the iPhone-app from WordPress and put the picture on top of the article. The feature picture is needed to show it on the front page.

    The last thing to mention is the archive-page which I create with the Archivist-plug in. The games are sorted by console and within that by alphabet. The entries look like this:

    [archivist query="category_name=CATEGORY-SLUG&orderby=name&order=asc"]

    That’s it I think. It seems to work but at one point I’d like to add better photos. I can now easily search the games, have a look which I have, can see which I did not yet complete etc.

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    Wenn der Zweite Weltkrieg eine Kneipenschlägerei gewesen wäre

    Übersetzt mit freundlicher Genehmigung von Nico Crisafulli nach seinem Blogbeitrag If World War Two Was A Bar Fight, der ihn erstellte auf Basis eines Forenthreads auf Army.ca.

    Noch fertig von der letzten Nacht, hatte Deutschland einen über den Durst getrunken. Es kroch Russland in den Allerwertesten und entschied, dass es die Zeche nicht zahlen musste, auf der Frankreich bestand, dass es ihm die schulde. Es gröhlte dann betrunken, dass Österreich sein Bruder wäre und Italien wäre sein bester Freund seit jeher.

    Besoffen und streitlustig starrte es über die Bar. Italien marschiert schon herum und fordert jeden heraus mit ihm vor die Tür zu gehen. Amerika hat schon vor einiger Zeit die Bar verlassen und niemand ist sich sicher wohin es gegangen ist.

    Weil es nichts besseres zu tun hat, fordert Russland zum Armdrücken am spanischen Tisch heraus, während Japan im Hinterzimmer China mit einem Billardstock vermöbelt.

    Nach dem Armdrücken geht Deutschland wieder zur Bar zurück und bestellt für sich und für Österreich ein Glas Bier. Es blickt zur Tschechoslowakei und sagt: “Hey, schickes Hemd. Ich will das haben.”

    Bevor die Tschechoslowakei vom Barhocker springen und ausholen kann, kommt Britannien, stellt sich zwischen die beiden und sagt: “Können wir uns nicht alle vertragen? Los, Tschechoslowakei, nur das Hemd, mehr nicht.”

    Erniedrigt gibt die Tschechoslowakei Deutschland das Hemd und Britannien läuft wieder zum Ecktisch an dem Frankreich sitzt und meint: “Siehst du, Frieden in unserer Zeit.”

    Auf der anderen Seite der Kneipe hat Italien endlich jemanden zum Kämpfen gefunden: Es tritt Äthiopien in die Eier als es gerade in die Bar kommt. Deutschland hebt sein Glas hoch um Italien zuzuprosten.

    Dann schauen sie Russland hinterher, das gerade ins Hinterzimmer geht, um nachzuschauen was Japan macht und danach blicken sie rüber zu Polen, das ganz alleine an einem kleinen Tisch sitzt… direkt neben Deutschland. England und Frankreich starren und Deutschland und und England droht Deutschland mit dem Finger. Deutschland grinst sie mit einem “Och je”-Grinsen an, dreht sich um und stößt das Bier von Polen vom Tisch.

    Polen steht auf, um Deutschland gegenüberzutreten und winkt England und Frankreich zu, dass sie rüberkommen sollen, um zu helfen. Russland tippt dann Polen auf die Schulter und als es sich gerade umdreht, greift Deutschland seinen Stuhl und schmettert ihn über Polens Kopf nieder. Russland kommt gleich dazu und tritt Polen immer und immer wieder, während es sich auf dem Boden krümmt.

    Deutschland dreht sich zu England und Frankreich und macht eine “Na los”-Geste, aber England und Frankreich schleichen zu ihrem Tisch zurück und murmeln leise Drohungen vor sich hin. Dänemark, Norwegen, Holland und Belgium, die eigentlich nur kurz vorbeikamen, um einen nach der Arbeit zu trinken beeilen sich ihre Getränke zu leeren und rufen nach der Rechnung.

    Finnland, das leise in einer Ecke sitzt, sieht wie Russland abgelenkt ist damit durch die Taschen vom bewusstlosen Polen zu gehen, und schleicht sich schneller dahinter, um Russland eine Flasche Vodka über den Kopf zu ziehen.

    Russland steht auf, schüttelt seinen Kopf, greift Finnland an einem Arm und schleudert es gegen eine Wand und schlägt es damit bewusstlos. Russland geht dann zurück zu einem Tisch in einer weit entfernten Ecke und schmollt. Japan bekommt das mit und schleicht sich in das Hinterzimmer, um zu schauen, ob China inzwischen wieder aufgewacht ist.

    England greift sich ein Telefon und ruft Australien, Neuseeland, Südafrika und Indien an, und sagt ihnen, dass sie schnell in die Kneipe kommen sollen. Ach ja, und vielleicht könnte noch einer kurz bei den USA vorbeischauen und ihm sagen, dass es auch kommen und seinen Baseballschläger mitbringen soll. Dann läuft England rüber zu Frankreich um mit ihm gemeinsam Deutschland, Italien und ihre Kumpel zu konfrontieren, die jetzt in der Mitte des Raumes standen.

    Alle anderen bezahlten schnell ihre Zeche und liefen Richtung Tür.

    Deutschland durchquert den Raum, krämpelt die Ärmel hoch und schlägt mit vier Schlägen Dänemark, Norwegen, Holland und Belgien nieder. Dann nimmt sich Deutschland ihre Portemonnaies und wirft sie auf einen Tisch, um sie später durchzugehen.

    Frankreich ist sauer, dass Deutschland seinen kleinen Cousin Belgien niedergeschlagen hat und rennt zu ihm rüber. Italien ist endlich fertig die Taschen von Äthiopien durchzugehen, sieht Frankreich rennen, und stellt ihm ein Bein. Als Frankreich sich aufrappelt, nimmt Deutschland sich einen gesamten Tisch und schmettert ihn über Frankreichs Kopf. Wenn es nach mehreren Stunden aufwacht, ist es leicht schizophren, krabbelt in eine Ecke und redet mit sich selbst.

    In der Unterzahl und ganz alleine verbarrikadiert sich England hinter der Bar und beginnt leere Biergläser auf Deutschland zu werfen in der Hoffnung, dass die Kinder bald auftauchen.

    Deutschland und Italien erledigen in der Zwischenzeit die anderen Tische und stolzieren in der Kneipe herum. In einem Separee sitzen Bulgarien, Ungarn und Rumänien und sehen gerade was passiert ist. Sie stehen auf und erklären, dass Deutschland und Italien ihre neuen besten Freunde sind und geben ihnen einen aus.

    Auf der anderen Straßenseite machen sich die Vereinigten Staaten Sorgen um den Lärm und die ganzen zerbrochenen Scheiben und will rübergehen, aber seine Frau sagt, dass es sich hinsetzen und erst fertig Abendbrot essen soll.

    Kurz nach dem Abendbrot hören die USA Lärm im Hinterhof und kommt gerade rechtzeitig, um zu sehen, dass Japan seine Veranda im Tiki-Stil zertrümmert, um sich dafür zu rächen, dass die USA ihm gesagt hatte, dass es zu viel getrunken hatte. Die USA ist sehr sauer und bewegt sich Richtung Kneipe. Japan bewirft auch das Haus der Niederlande mit Eiern und zeigt Australien seinen blanken Hintern. Danach geht es zurück, um noch ein wenig auf China herumzuhacken.

    Während Deutschland seinen Rücken Italien zugekehrt hat, entscheidet Italien sich mit dem Balkan Fußballclub anzulegen, der in der Ecke sitzt. Der BFC ist um einiges stärker, als er aussieht und haut Italien ein paar Mal kräftig in die Fresse. Italien versteckt sich schnell hinter Deutschland und guckt zwischen seinen Beinen durch. Deutschland dreht sich mit einem “Was zur Hölle?!” um.

    Nachdem es mit ein wenig Hilfe von seinen neuen besten Kumpels Rumänien und Ungarn den BFC erledigt hat, sieht sich Deutschland im Chaos in der Kneipe um. England droht immer noch lautstark von hinter der Bar und Canada reicht ihm frische leere Flaschen zum Werfen an.

    Dann kommt noch ein Hilferuf von Italien – es hatte sich entschieden die Taschen von Ägypten zu plündern, dass vor einiger Zeit im Sandkasten in der Ecke zusammengebrochen war. Aber England hatte Australien, Neuseeland und Südafrika auf Italien angesetzt, die ihm jetzt auf der Höhe der Knie schlugen. Deutschland seufzt und fragt sich, woher es bessere Verbündete bekommen könnte.

    Als Deutschland sich auf den Weg zum Sandkasten macht, hat es Augenkontakt mit Japan, das die Finger knacken lässt und wissend rübernickt. Japan klopft sich auf die Brust und läuft durch den Ozean an verschüttentem Bier zu den USA, die unvorbereitet dastehen, hysterisch lachen und sich auf die Schenkel klopfen. Die USA gucken aber gerade rechtzeitig hoch, während Japan gerade mit einem großen Teil eines Tisches nach ihm schlägt. Es macht eine Rückwärtsrolle und stößt dabei Deutschland and. Das ist nicht sehr glücklich darüber und verspricht, dass es sich um die USA kümmern wird, sobald es im Sandkasten fertig ist. In der Zwischenzweit dreht sich Japan um und prügelt auf die Niederland ein, die auf dem Boden kauener.

    Die Philippinen gehen derweil raus und versprechen wieder zu kommen. Am Ende der Bar, versucht Indien das alles zu ignorieren, wird mit Bier übergossen und beginnt sich aufzuraffen.

    Nachdem Deutschland mit dem Sandkasten fertig ist, läuft Deutschland rüber mit einer Hand zum Gruß ausgestreckt. Russland nimmt die Hand und bekommt zum Dank Deutschlands Stiefel in die Nüsse und Finnland, Ungarn, Italien und Rumänien kommen alle dazu. Blutig und benommen zieht sich Russland in das Lager zurück.

    Um Deutschland abzulenken, flüstert England etwas zu Kanada, dass sich durch die Kneipe schleicht und versucht Deutschland eine Flasche Bier über den Schädel zu ziehen. Die Flasche zerbricht nicht, Deutschland dreht sich grinsend herum und gibt Kanada einen auf die Nase. Kanada zieht sich, die blutende Nase haltend zurück und sorgt dafür, dass es einen Fluss an leeren Biergläsern zu England gibt. Australien und Neuseeland bekommen einen dringenden Anruf von ihren Frauen, dass sie schnell nach Hause kommen sollen, weil Japan sich in ihrem Garten herumdrückt und sie rennen raus. Südafrika ist immer noch angepisst, weil England es gezwungen hat, es mit Deutschland und Italien aufzunehmen und schmollt noch immer im Sandkasten.

    Deutschland will in das Lager gehen, um Russland noch ein wenig mehr zu verprügeln und bemerkt den schicken begehbaren Gefrierschrank mit hängenden Würsten und Schnitzeln und bekommt dabei nicht mit, dass Russland sich drinnen mit einem großen gefrorenen Schinken versteckt. Während Deutschland beschäftigt ist, tritt England Sand in das Gesicht von Italien. Als es ein wenig ruhiger im Hauptzimmer der Kneipe wird, beginnen England und Kanada Soleier auf den Rücken von Deutschland zu werfen.

    Deutschland und Russland, ermutigt von ihren neuen Freundne Rumänien, Kroatien, Slowenien, Ungarn, Finnland und der Ukraine, begannen eine ernste Runde russisches Roulette im Gefrierschrank. Dadurch hörte Deutschland Italiens bemitleidenswerte Schreie nach Hilfe nicht.

    Nachdem Italien entschieden hatte, das Äthiopien genug Training war, um es mit jemanden in seiner eigenen Gewichtsklasse aufzunehmen, beschloss es mit Britannien aufzunehmen. Aber rannte weg nachdem es den gigantischen Stiefel von England tief im Hintern stecken hatte.

    Währenddessen sitzt unser freundlicher Barkeeper Schweiz da, schaut sich alles an, Geschirrhandtuch in einer Hand, Bier in der anderen und duckt vor der gelegentlichen fliegenden Flasche, Stuhlbein und Billardkugel weg. Unser anderer freundlicher Barkeeper Schweden sitzt da, zuschauend, Bestellzettel in der einen Hand, Waffenlizenzen zum Verkauf in der anderen und verkauft Schlagringe an beide Seiten.

    USA, Kanada und England arbeiten jetzt zusammen. Sie schlagen zusammen auf Italien ein und hauen es bewusstlos. Dann verbünden sich Südafrika, Neuseeland und Polen (dass rausgegangen war, um sich neue Hosen zu holen und gerade zurückgekommen war) und lassen Schläge und Tritte auf Deutschland einhageln, bis es nur noch um Gnade betteln kann. Selbst Brasilien vom Ende der Straße ist auf einmal dabei, genauso wie Frankreich, dem es wieder gut zu gehen scheint. Italien und Deutschland entscheiden, dass es genug genug ist und schreien, dass sie aufgeben. Die Kneipe ist vollständig ruiniert.

    Japan stichelt immer noch im Rücken der USA herum. Zusammmen mit ein paar Ingenieuren, die gerade in der Kneipe sind, hieven sie ein Klavier über das Geländer des zweiten Stocks, das mit einem ohrenbetäubendem Lärm direkt auf Japans Kopf landet. Darunter erhebt sich aus den Trümmern eine winzige weiße Fahne.

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    Fixing a clang-error when installing the Command-T-plugin in OSX 10.9.2

    I tried installing the Command-T-plugin in OS X 10.9.2 with a current command line-vim installed via homebrew.
    When I did the make-command I got the following error:


    linking shared-object ext.bundle
    clang: error: unknown argument: '-multiply_definedsuppress'
    [-Wunused-command-line-argument-hard-error-in-future]
    clang: note: this will be a hard error (cannot be downgraded to a
    warning) in the future
    make: *** [ext.bundle] Error 1

    The solution I found was to edit the Makefile in the folder ruby/command-t of the plug-in. I just commented out the ‘-multiply_definedsuppress’ in the following line:

    dldflags = -undefineddynamic_lookup -multiply_definedsuppress

    So it looks now like this:

    dldflags = -undefineddynamic_lookup #-multiply_definedsuppress

    after that make ran without any problems and command-t works for me. I didn’t try it with MacVim yet and there might be problems because of different ruby-versions (this is described in the manual). But I use usually the command line-version anyways.

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    Krypto-Fails

    Es schreien ja in letzter Zeit so viele “Krypto, Krypto”. Und auch wenn es nur das Aspirin gegen den Kopfschmerz des Hirntumors ist, versuche ich Krypto zu benutzen. Und dann kommen immer wieder diese Fails von gerade den Leuten, bei denen man erwartet, dass es klappen sollte. Und ich frage mich: Wenn ihr schon die ganze Zeit davon erzählt und es selbst nicht auf die Reihe bekommt, wie sollen es normale Menschen auf die Reihe bekommen?

    Drei Beispiele, die mir spontan in den Kopf kommen:

    • Das SSL-Zertifikat von wiki.chaosradio.ccc.de war vor einiger Zeit abgelaufen. So richtig aufgefallen ist es, weil iOS sich dann geweigert hat die Seite zu besuchen. Es hat gefühlt Ewigkeiten gedauert bis ein neues eingespielt wurde.
    • Der Sub-Key von Netzpolitik.org für submit@netzpolitik.org ist abgelaufen. Mal abgesehen davon, dass ich ne Weile gebraucht habe, bis ich gerafft habe, was das Problem ist, weil der Haupt-Key eben nicht abgelaufen ist, ist das schon ein wenig peinlich. Auf die Frage an @netzpolitik gab es nur folgende Antwort: “ja, steht auf der To-Do-Liste. Bis dahin kannst Du mir direkt auch eine verschlüsselte Mail schicken.”
    • Ich habe heute eine Mail an ein eher öffentlich stehendes CCC-Mitglied, das den Eindruck eines Aluhuts hinterlässt und bittet, dass sein PGP-Key verwendet wird, geschrieben. Also Key importiert, verschlüsselte Mail geschrieben (und es ging auch erstmal was schief, weil die angegebene Kontaktadresse nicht im Key ist). Und was bekomme ich als Antwort? Eine signierte aber unverschlüsselte E-Mail, die den kompletten Inhalt der ursprünglichen Mail enthält. War nichts weltbewegendes, aber ernsthaft?

    Jetzt mal Butter bei de Fische: Wenn es der CCC mit SSL ewig nicht hinbekommt, Netzpolitik seine Keys nicht aktuell halten kann und bekanntere Aluhut-CCC-Mitglieder auf verschlüsselte Mails mit unverschlüsselten antworten, warum sollte man dann auch nur ansatzweise annehmen, dass Otto-Normal auch nur den Hauch einer Chance hat Mittel zur Kryptographie zu verwenden und zu verstehen? Warum sollte man es überhaupt benutzen, wenn gerade die zumindest gefühlten Verfechter sich nicht mal wirklich die Mühe machen?

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    Heldinnen Yay, Hot Pants Nay

    Gerade habe ich einen Blick in Sa・Ga2 geworfen, ein Rollenspiel von SquareEnix für den Nintendo DS, das auf dem gleichnamigen GameBoy-Spiel basiert 1. Am Anfang des Spiels muss man sich einen Charakter bauen. Dafür hat man mehrere Klassen zur Auswahl: Mensch männlich/weiblich, Mutant männlich/weiblich, Roboter und diverse Monster. Ich fand es damals und heute super, dass man auch weibliche Charaktere zur Auswahl hat. Und damit ist es den meisten Spielen voraus, da ist der Hauptheld in der Regel männlich.

    Beim Game Boy sahen die Modelle folgendermaßen aus:

    Screenshot Final Fantasy Legend 2 Game Boy

    Nun gut, man kann sich überlegen, dass die Frauen hier auch eher keine Bekleidung an den Beinen haben. Aber richtig klar ist das nicht, mein damals elf- oder zwölfjähriger Kopf2 kam jedenfalls nicht auf die Idee.

    Im DS-Remake sind die Frau und die Mutantin jedenfalls eindeutig gekleidet. Hot Pants und Minirock. Die anderen Modelle, die zur Auswahl stehen machen es nicht besser3. Das gesamte Spiel sieht eher so aus, als ob es für Kinder gemacht ist.

    Screenshots der weiblichen Charaktere in Sa・Ga2

    Warum werden in einem Rollenspiel die weiblichen Spielfiguren mit so einem Outfit versehen? Ist das notwendig? Man könnte sie doch auch in normale Hosen, Röcke, was auch immer stecken? Warum wird schon Kindern gezeigt, dass coole Frauen, und so sind wohl die Helden in Videospielen einzustufen, gefälligst in kurzen Klamotten rumzulaufen haben?


    1. In den USA ist es als Final Fantasy Legend 2 bekannt, in Europa ist es meines Wissens nach nie erschienen.

    2. Eins der Spiele mit denen ich Englisch lernte

    3. Hinweis: man kann die Charaktere “umfärben”, so dass es PoC werden. Das sind die Standardmodelle, die angeboten werden.

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    WhereAmI.txt – “a solution to the replay but never finish an RPG”-problem

    When we are honest, we all know the problem. We start an adventure-like game be it an RPG or a Metroidvania-style game and in the middle of the game we stop playing it. Hours and hours put into it but something else comes along and we just stop playing. Then a couple of months later, we pick it up again and ask: “What the hell am I supposed to do?”

    We have no idea where we are, what we have to do and sometimes even what our characters can do. I might have found a solution for me: WhereAmI.txt

    It is a little text-file sitting in my dropbox and when I stop playing, I use either a Drafts-action to append my current whereabouts and tasks to that file or just a text-editor.

    Right now I am playing Final Fantasy IV Advance, and I need to grind, buy some stuff and then go to the next dungeon. Thus my last entry looks like this:


    # Final Fantasy IV Advance 2014-02-09
    After Dwarven Castle, on my way to the Tower of Babil
    ## Tasks
    - Grind to mid-30s - level 40 (in the dwarve cave is a well that restores HP/MP)
    - Try to get 2x Flame Mail in Dwarven Castle for 30k each
    - After that [Tower of Babil](http://strategywiki.org/wiki/Final_Fantasy_IV/Tower_of_Babil)

    So, I am using markdown-syntax for formatting the file. It is still my favorite way to mark up plain text. First heading level one, name of the game and the date of the entry. Since I am always appending because it is faster, and I know myself and won’t tidy up the file all the time, the date is important. YYYY-MM-DD as entry-date for easier searchability.

    After that a heading level 2 “Tasks”
    That’s what I am up to right now. I need to grind and those are my target levels because I think that those might be the right ones to not get directly fried in the next dungeon. Some expensive gear I want to get and which I surely forget about after a couple of weeks and last my next destination. And for making my live easier to get back into the game, with a link to the walkthrough in the StrategyWiki. I will need it because I won’t remember each and every detail.

    That’s my easy to go solution. I think it works but I have no idea how it will scale to games like Final Fantasy V or VI with the extensive job-system in V and the spell-learning system in VI which actually allows each character to learn each spell. It should work. Maybe I have to link back in the file to previous entries for that to work better.

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    Outlining academical notes in plain-text

    When writing a term paper or like now my final thesis, I need for myself to do an outline of all the notes from articles and books I am reading. In the past I used
    OmniOutliner for that job but I want to convert to plain text more again. Plain text just has the advantage of portability. Also I can use one editor for writing my notes and my thesis1.

    Thus I have my editor open in full screen and just have a split view, left with my notes, on the right with my thesis2. Because I am using a Bib-File for compiling my bibliography, each text has a cite-key which is kind of a unique date to identify the text. My cite-keys have the following format: firstauthorxyearyz, for example cukiermanx1992hc. So first the first author, then an x to divide author and publication year, then the publication year and then to random letters. The advantage of an x in contrast to a special character is well, it is not a special character and won’t make any trouble when using my files on other computers. For administering my bib-file I am using BibDesk which is an awesome piece of software for that and hands-down beats any other bib-application in my opinion. I have unfortunately no suggestions for good software in that regard on *BSD, Linux or Windows.

    Usually I start with compiling notes by creating a file per article. Those files are just called citekey.md. And when I see the bigger picture I move to files that have a topic name and move my notes over from the specific article-files to the topic-files. I use md as an ending, even so the files are not really Markdown. But then vim will recognize it as markdown and with it, it does folding accordingly and when I want to format anything, I can do it with the very very easy to learn markdown-syntax3

    The note-format is what I had to fight the longest with but I have now an easy solution that is quite satisfying. One line just looks like this:

    - [citekey][pagenumber] Text

    And I use tab-stops for the indentations. Essential is that each line has the citekey and the page-information. Only with that information you can move stuff around without loosing this information for being able to cite later correctly.

    Bonus Content

    For reading PDFs I am using now PDF Expert on an iPad. I highlight everything interesting in a PDF, then I “share” it as an e-mail with the notes in the mail-text. On my computer I copy the text in a file4 called citekey.md. After that I run a bash-script which was written by @kopischke after he saw my bad tries doing it.


    #!/usr/bin/env bash
    declare -i pnum=${2:-1}
    file_name="${1##*/}" # remove path
    file_name="${file_name%%.*}" # remove extension
    page_num_re='^PAGE ([[:digit:]]+):' # match “PAGE XXX”

    while read -r line || [[ -n "$line" ]]; do
    if [[ $line =~ $page_num_re ]]; then
    number=${BASH_REMATCH[1]}
    elif [[ $line =~ ^Highlight ]]; then
    printf '%s - [%s][%i] ' "$line" "$file_name" $(($pnum - 1 + $number))
    elif [[ $line == 'and Note' ]]; then
    printf '%s: ' 'Note'
    is_note=true
    else
    $is_note && { line="${line#\"}"; line="${line%\"}"; is_note=false; }
    echo "$line"
    fi
    done < "$1"

    The bash-script is run like this:

    reformat.sh basepage filename

    The basepage is the page number on the first page of the PDF. PDF Expert will give you notes stating "Page 1", "Page 2" etc, even so the article started at page 362. The result is a file that looks exactly like what I have written about above (- [citekey][pagenumber]) when the file-name is in the format citekey.md of course. In addition anytime the word and Note is found at the end of a line, it will remove the and put the word Note in the next line.

    Since PDFs usually have some ugly hyphenation, I have to clean that up as well. How to do that depends on your text-editor. In vim I use the following command

    :%s/.\zs- //g

    This removes all "- " that are not in the beginning of a line. And then you have rather fast a file you can work with.


    1. In my case it is vim and when I understood how awesome the combination of vim+tmux is, I even converted from MacVim/gvim to vim on the cli. If you want learn vim, I can really recommend the Vimcasts and Practical Vim, both by Drew Neil.

    2. which I write in LaTeX, to be correct I write it with XeTeX

    3. lists are prefixed with -, italic is *word*, bold is **word**, heading is 1 # per heading-level like ### Heading 3. That’s all you need to know for the beginning.

    4. Well, I am using mutt nowadays, thus I just save the mail-body as a text-file.

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    [Resolved] vim-latex: \cite-completion does not work correctly

    I am using vim with the LaTeX-suite for writing longer texts. But I had one problem when using the \cite-completion with F9. Instead of getting one split-view with nicely formatted entries of my bib-file, I got two split-views: one with cite-keys, one with my unformatted bib-file. I could go through the cite-keys and the bib-file would jump to the right entry but that’s it. Nothing to see of functions like filtering etc.

    The solution was to install vim-latex manually. I am using normally NeoBundle and used previously vundle for managing my plug-ins. But those seem to interfer with the functionality of vim-latex. So, if you run into the same problem, just de-install it with your package-manager and install it manually from Sourceforge. It is cumbersome but it works and the plug-in got updated the last time over a year ago, so missing out on updates do not seem to be that much of an issue.

    P.s.: Another problem I found when googling many people seem to have is, that the cite-autocompletion won’t work when there is a space in the path to the bib-file or when there is for example a leading space in bib-entries like “@article{kobschaetzkix2014gh, …”

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    Ich verbeuge mich vor euch

    Ich hatte ein kleines vim-Problem.
    Datei und Ziel sahen folgendermaßen aus:

    Ursprung

    - Das ist ein Test- datei
    Notiz: Blubber
    - noch mehr Text
    - Blub- ber
    Notiz: Foo- Bar

    Ziel

    - Das ist ein Testdatei
    Notiz: Blubber
    - noch mehr Text
    - Blubber
    Notiz: FooBar

    Selbst bin ich wie so oft trotz Google und :help nicht darauf gekommen. Aber @kopischke hat mir wie vor kurzem schon mal bei einem Skript aus der Klemme geholfen und auch die vim-use-Mailing-Liste half mir sehr.

    Dazu gab es mehrere Lösungen, die alle dasselbe Ziel erreichen:

    :%s/.\zs- //g
    :% v/^- /s/- //g
    :%s/\%>2c- //g
    :%s/\v^(.+)\- /\1x/g

    Die diversen Leute waren sogar so freundlich auf meine Anfrage hin, mir die Sachen zu erklären. Aber irgend etwas in meinem Gehirn blockiert. Vim, Ex und RegEx kommen mir gerade wie Magie vor und ich glaube, ich weiß jetzt, wie sich Kreationisten fühlen müssen, wenn sie versuchen zu verstehen, was Evolution ist.

    Vim, Ex und Regex, ich verbeuge mich vor euch und mögen eure Ninjas meine Priester sein.

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    Gemeinsam Retrospiele spielen?

    Wie allgemein bekannt sein dürfte, spiele ich hauptsächlich alte Spiele. Mein Interesse geht dafür soweit, dass ich einen Podcast zum Thema mache.

    Was mir allerdings fehlt, bzw. ich habe es noch nicht gefunden, ist ein Weg Spiele mit anderen “zusammen zu spielen”. Das was Leute auch machen, wenn neue Spiele rauskommen. Alle spielen es und unterhalten sich drüber. Was interessant ist, wo sie Probleme haben etc. Das hätte ich auch gerne für Retrospiele. Es muss ja nicht unbedingt die Unterhaltung sein, aber ein Forum o.ä. täte es auch. Zusammen mit anderen ein Spiel anfangen, die es am Besten selbst noch nie so richtig gespielt haben und dann darüber austauschen. Aber wie man das am Besten umsetzt oder ob es dafür überhaupt Interesse gibt, weiß ich nicht.

    Wäre aber schick, wenn es sowas gäbe.

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