Jahresrückblick 2013

Hm, Jahresrückblicke. Ich hab ja das große Problem, dass ich teilweise wirklich ein Problem damit habe, was wann geschah und gerne Dinge zeitlich durcheinander werfe. Da denkt man sich, dass das alles ganz kurz zurück liegt und dann ist schon viel länger her und andere Dinge fühlen sich so weit weg an und dann ist das gerade erst ein paar Monate her.

TL;DR:

Ergo: alles nicht so schön.

NSA

Versuche ich trotzdem mal meine Gedanken zum Jahr 2013 in Worte zu fassen. Das große Thema war wohl die Sache mit der NSA, die immer noch weiterläuft. Aktueller Stand in meinem Kopf ist, dass sie alles und jeden abhören können, erstmal mitschneiden, wie der GMail-Bot scannen und evtl. mehr Interesse an der eigenen Person äußern. Wer dieses und jenes kommuniziert hat, begeht auch häufiger einen Anschlag. Und die “westliche” Geheimdienstgemeinde teilt sich ihr Wissen auch.

Was bedeutet das für mich? Wenn ich kommuniziere, kann ich davon ausgehen, dass zumindest die USA, wenn nicht auch andere Nachrichtendienste inkl. deutscher zumindest erstmal abgreifen. Hat sich dadurch meine Kommunikation geändert? Nicht wirklich. Ich hab’s versucht mit SSL-Everywhere, aber das funktioniert nicht im Safari und auch nicht unter iOS. PGP-Signaturen sehe ich immer noch selten und Jabber nutz ich eh wenig, wobei dann häufiger mal mit OTR. Mein Dropbox-Nutzungsverhalten hat sich auch nicht geändert und ich nutze weiterhin OS X. Also nein. Keine Änderung.

Es gibt nur ein allgemeines Gefühl von Ohnmacht und wenn mich jemand zur Thematik fragt und was sie oder er machen soll, antworte ich: Verschlüsselung ist grundsätzlich gut. Damit kann man zumindest den Hacker aus Kleinkleckersdorf in der Regel abhalten. Wenn du Angst vor einem Nachrichtendienst hast, hast du noch ganz andere Probleme und du würdest vermutlich nicht mit dieser Frage zu mir kommen. Gegen einen Nachrichtendienst kann man sich als einzelne Person nur begrenzt verteidigen. Und digitales Leben wird dann sehr kompliziert.

Linux

Im Zuge der ganzen Sache, habe ich mir aber wieder mehr Gedanken über Linux gemacht. Als Tante 30 Tage mit OS X gelebt hat (Podcast-Feed), habe ich versucht mit Linux für einen begrenzten Zeitraum zu leben und habe darüber gepodcastet (Folgen 8-11). In meinem Job habe ich auch einen Linuxversuch gestartet. Beide Versuche sind gescheitert. Am Laptop lag es daran, dass ich von einem USB-Stick lebte. Der erste war zu klein und zu langsam, der zweite war viel zu langsam. Im Job war Linux in der VM und Windows das Host-OS. Am Ende hängt man dann doch wieder hauptsächlich im Host-OS rum.

Am Ende muss ich aber sagen, dass das Leben mit Linux ginge. So viel zu vermissen gäbe es auch nicht. OS X ist schicker, aber wenn mir mein MacBook Air irreparabel kaputt gehen würde und ich nicht mal ansatzweise eine Finanzierungsmöglichkeit sehen würde für ein neues Gerät, könnte ich zu Linux wechseln ohne allzu großes Gejammer. In meinem Job könnte ich vermutlich auch zu Linux wechseln und die Fachanwendungen einfach in ner VM laufen lassen.

Das einzige was ich vermutlich so richtig vermissen würde, wäre OmniFocus, OpenEmu und BibDesk.

Außerdem hatte ich für nen Monat oder zwei eine Kommandozeilenphase. Da habe ich mich mit tmux, mutt, ttytter und Texapp auseinandergesetzt. Und alles funktionierte erstaunlich gut. Da war die Haupterkenntnis am Schluss, dass auch ein Leben mit Linux wirlich gut ginge. Aber nur in der Shell leben geht leider für mich nicht so ohne weiteres. Obwohl mit einem extra Gerät für PDFs das vermutlich schon wieder ginge. Aus früheren Zeiten weiß ich, dass ich auf einem recht schwachbrüstigem Gerät (ein Toshiba Libretto L1) auch Videos auf’m Framebuffer schauen konnte. Was wiederum heißt, dass ich auch mit sehr kleinem Geldbeutel notfalls arbeiten könnte und mir mal wieder bewusst gemacht hat, was für ein Luxus eigentlich so ein MacBook Air ist. Ab und zu schau ich schon mit ein wenig Neid auf Thinkpads. Die sind einfach so viel besser zu warten.

Apple

Allgemein hat sich eh mein Verhältnis zu Apple mal wieder verschlechtert. Mein MacBook Air von Oktober 2008 hat sich mit einem RAM-Fehler verabschiedet. Und so konnte ich einen Laptop, den ich normalerweise für 15€ hätte reparieren können in die Tonne treten. Oder in meinem Fall sogar noch auf ebay verscherbeln. Ein sehr unschönes Gefühl, wenn sich ein 1000+€-Gerät so verabschiedet. Ich drücke beide Daumen, dass mein aktuelles MacBook Air lange hält. Und dann stand der Kauf von neuen iPhones an. Das alte 3GS hat eine kaputte Scheibe und vibriert ohne Ende wenn der Mute-Schalter gedrückt ist. Mal abgesehen davon, dass nur noch iOS6 funktioniert. Und wenn man sich mal bewusst wird, wieviel so ein neues iPhone kostet, überlegt man sich das doch dreimal, ob iOS das wirklich wert ist und ob man es braucht, vor allem wenn der Monat häufiger doch noch ein paar Tage hat, wenn das Geld all ist. Aber zum Glück arbeite ich jetzt Vollzeit. Damit wird zumindest das 3GS ein 5S und das 4S bleibt noch ein Jahr in Betrieb. Aber ein schaler Geschmack bleibt. Vor allem, wenn man sich die Preise von nem Nexus ansieht, was in einer ähnlichen Klasse spielt. Aber da hat man dann keine Software für und hängt an Google.

Das war es in Sachen Technik denke ich.

Bundestagswahl

Was gab es noch? In Sachen Politik gab es die Wahl zum Bundestag. Meiner Meinung nach sehr enttäuschend. Auch wenn die Piraten sich selbst zerlegt haben, hatte ich doch gehofft, dass sie gerade so die 5% reißen. Dass die AfD fast 5% erreicht hat, ist erschreckend. Aber sie haben sich vermutlich gut verkauft und von Gesprächen, scheinen viele nicht die rechten Untertöne gehört zu haben. Die FDP ist raus, das ist gut. Aber die kommen vermutlich wieder. Schwarz-Rot ist nicht unerwartet. Eine alleinige Regierung durch die CDU hätte ich besser gefunden. Dann hätten sie keine Ausreden mehr gehabt. Schwarz-Grün wäre ganz schön gewesen, damit viele der Grün-Wähler endlich mal mitbekommen, wie konservativ die Grünen und auch sie selber sind. Und Rot-Rot-Grün wäre grandios gewesen, aber nun ja. Mit der Linken will ja niemand. Tja, wenn alles gut läuft, passiert vier Jahre nichts. Wenn alles schlecht läuft, haben wir am Schluss Vorratsdatenspeicherung mit entsprechender Verfassungsänderung, keinerlei Netzneutralität und weitere arge Einschnitte im Sozialwesen. Die Reihenfolge sagt nichts über die Wichtigkeit dieser drei Dinge aus.

Japan

Zum Thema Japan fällt mir nur ein, dass wir eine relativ rechte Regierung haben, die für mehr Militär ist und ein Gesetz eingeführt hat, dass Whistleblower bis zu zehn Jahre in den Knast bringen kann und Journalisten, die entsprechendes Verhalten motivieren bis zu fünf. Vermutet wird, dass es zur Vertuschung von Skandalen eingesetzt werden wird. Außerdem findet der aktuelle Premier die Geschichtsschreibung nicht so pralle und will da vermutlich Änderungen in den Büchern vornehmen lassen. Den Yasukuni-Schrein besucht er auch. Wen wundert’s.

China hat dazu eine Luftverteidigungszone über dem Ostchinesischem Meer ausgerufen aufgrund der Senkaku/Diaoyu-Inseln. Ist jetzt nicht so gut.

Und dann gibt’s da noch die Abenomics. Ein Versuch der Regierung zusammen mit der japanischen Zentralbank (ab hier BoJ) die Nachfrageseite der Wirtschaft anzukurbeln. Zurzeit sieht es meines Wissens nach ganz gut für die Wirtschaft aus, dafür hat die Sparrate gelitten. Aber das ist ja auch kein Wunder, wenn die Nachfrageseite angekurbelt wird. Nächstes Jahr werden wir sehen, wie gut die Abenomics wirklich funktionieren. Ich bin gespannt. Auch im Rahmen der Auswirkungen auf die Bevölkerung.

Nordkorea

In Nordkorea wurde der Onkel Jang Song-Thaek von Kim Jong-Un zum Putschist erklärt und relativ fix exekutiert. Er war die Nummer Zwei im Staat und wenn ich es richtig verstanden habe, ein wichtiger Kontaktpunkt zu China. Seine Verbündeten erleiden das gleiche Schicksal, so wie es aussieht. Aber die Auswirkungen sind nicht so drastisch wie man erwartet. Also nicht ganz so viele Tote. Die Lage könnte sich trotzdem destabilisieren und wenn die Verbindung zu China schlechter wird ist das auch kein gutes Zeichen. Außerdem hat Amnesty International berichtet, dass ausgehend von aktuellen Satellitenbildern Lager für politische Gefangene vergrößert werden. Also alles in allem sieht es nach einer Verschlechterung der Lage in Nordkorea aus.

Mehr Themen fallen mir spontan nicht ein, aber sicher ist noch mehr passiert 2013. Aber an sich kein schönes Jahr in allen Bereichen, die mich interessieren. Vielleicht wird 2014 besser.

Idee: Strafazahlung für Unternehmen, die zu geringe Gehälter zahlen

Bei Bloomberg hab ich einen interessanten Artikel von Barry Ritholz gelesen, in dem es darum ging, dass McDonald’s und Wal-Mart die größten “Bezieher” von Sozialleistungen sind. Danach geht der Autor auf mögliche Lösungen, mit einem sehr interessanten Vorschlag ein.

Kurz etwas zum großen M und zu Wal-Mart. Laut Artikel hat McDonald’s eine eigene Hotline, die ihren Mitarbeitern hilft, quasi Hartz IV-Anträge auszufüllen bzw. dem Äquivalent davon in den USA. Wal-Mart hat die größte Gruppe an Medicaid-Beziehern, das Krankenversicherungsprogramm in den USA für Menschen mit niedrigem Einkommen und die größte Gruppe an Beziehern von Lebensmittelmarken. Mitarbeiter von Wal-Mart beziehen im Schnitt $1000 an öffentlichen Hilfen.

Nun zu den Lösungsvorschlägen. Zwei sind bekannt: ein höherer Mindestlohn (ja, im Gegensatz zu Deutschland haben die USA einen, auch wenn er gering ist) und ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Den dritten genannten Vorschlag kannte ich noch nicht, würde ich aber auch gerne in Deutschland umgesetzt sehen. Ritholz schlägt vor, dass Unternehmen, die ihren Mitarbeitern so wenig Gehalt zahlen, dass sie staatliche Unterstützung benötigen Strafzahlungen auferlegt bekommen. Und zwar in einer Höhe der staatlichen Hilfe durch den Staat. Sprich: das Geld, dass Aufstocker bekommen, bekommt der Staat zurück vom Unternehmen. Damit werden die Kosten vom Staat, also uns, dem Unternehmen, dass sich nicht wirklich sozial verhält aufgebürdet. Natürlich wird es dann immer noch Unternehmen geben, die immer noch zu wenig zahlen, denn sie haben schließlich auch Steuerersparnisse durch geringere Bruttolöhne. Meiner Meinung nach sollten aus diesem Grund die Strafzahlungen so hoch sein, dass es keinen Unterschied mehr gibt zwischen Bezahlung des Arbeitnehmers und zu geringer Bezahlung des Arbeitnehmers plus Strafzahlung. Ausweichmöglichkeiten gibt es vermutlich trotzdem. Spontan fallen mir Teilzeitarbeit und Minijobs ein, sollte die Regelung nur für Vollzeiter gelten. Aber sicherlich gibt es da auch Lösungen wie anteilige Strafzahlungen falls der Arbeitnehmer trotzdem staatliche Leistungen in Anspruch nehmen muss.

Ich sehe das nicht kommen, vor allem nicht unter einer von der CDU geführten großen Koalition weil der Arbeitgeberverband Sturm laufen würde. Eine schöne Idee finde ich es trotzdem.

Uberspace, mutt, vim und synchronisierte Einstellungen

Ich nutze einen Uberspace und darauf mutt, um gelegentlich an all meine Mailboxen ranzukommen, weil die nicht alle ein Web-Interface haben. Wenn ich nun Mails schreibe, ruft mutt für mich vim auf. Da meine vim-Einstellungen gefälligst alle überall gleich sein sollen, synchronisiere ich sie zwischen diversen Kisten per Dropbox und symlinke dann darauf. Das selbe mache ich auch mit den Einstellungen für mutt.

Mein Uberspace, der auf Cassiopeia liegt nutzt als Default-vim aber nicht vim7.3, sondern eine ältere Version. Meine vimrc hat aber diverse Einstellungen, die 7.3 benötigen. In meiner zshrc steht drin, dass vim ein Alias ist für vim7.3, daher hab ich in der Regel keine Probleme. Als ich heute aber Mails schreiben wollte, hagelte es Fehlermeldungen. Wie sich herausstellte nahm mutt “vim” als Editor und nicht vim73, denn in meiner muttrc ist als Editor folgendes eingestellt:

set editor="vim +:silent+/^$"

Schließlich hab ich auf meinen privaten Kisten in der Regel vim7.4 oder 7.3 installiert. Aber was nun tun, damit das auch auf dem Uberspace klappt?

Ist alles relativ simpel. Die .muttrc kommt als muttrc nach .mutt. Dann braucht man auf den “Standardkisten” auch keine .muttrc mehr. Auf dem Uberspace legt man trotzdem eine .muttrc an mit folgendem Eintrag:

source ~/.mutt/muttrc
set editor="/usr/local/bin/vim7.3 +:silent+/^$"

Dann wird erstmal die Einstellungen der eigenen muttrc gezogen und dann wird der Editor überschrieben. Funktioniert wunderbar 🙂

ADN-Experiment beendet?

Wurde ich heute gefragt, nachdem ich jemandem auf Twitter gefolgt bin, dem ich schon früher folgte. Da ich das oder ähnliches die letzten Tage öfter gefragt wurde, ein kurzer Blogpost zum Thema.

Ja und nein. Ja in der Hinsicht, dass ich Twitter wieder mehr benutze, nein weil ADN weiter nutze. In letzter Zeit wird es auf app.net ruhiger und mir fehlen immer mehr so einige Leute von Twitter. Ich habe es vor einiger Zeit wieder angefangen zu nutzen, weil mir bestimmter Content über Japan auf ADN fehlte und auch viele App-Entwickler ihre Support/News-Accounts nur auf Twitter befüllen. Jetzt hole ich mir nach und nach die interessanten deutschen Twitterer, die nichts mehr oder noch nie auf ADN geschrieben haben zurück in meine TL. Fertig.

Auf app.net wird es gerade um einiges ruhiger und ich lese dort auch noch gerne. Technisch ist es imho auch um einiges besser (eingebauter Sync, Links in den Posts, 2048-Zeichen-PMs, kein aufgezwunger Link-Shortener etc). Aber ich habe auch jahrelang MSN-, AIM- und Yahoo-Accounts in meinen Messengern rumgeschleppt, weil ich einige Leute nur dort erreichen konnte. Und so geht es mir jetzt auch mit Twitter und Facebook. Manche Leute kann ich nur auf Twitter lesen (und da bekommt man den Kram nicht mal ordentlich per RSS mehr raus) und andere nur auf Facebook kontaktieren bzw. bekomme dort schneller manche Nachrichten. Also wieder mehr Twitter und ein bisschen Facebook. Ist nicht wie ich es mir gewünscht habe, aber wenn’s nicht anders geht, dann geht’s halt nicht anders.

Geschrieben wird, wie es passt. Manches nur auf Twitter, manches nur auf ADN, manches in beiden Netzwerken. Twitter auf Deutsch, ADN auf Englisch. Und wenn mich jetzt nochmal jemand fragt, zwecks Twitternutzung, kann ich ihn oder sie hierher schicken 😉

20 Dinge

In den deutschen Blogs schreiben auf einmal so viele über 20 Dinge, die man über sie noch nicht wusste oder nie wissen wollte. Irgendwie fand ich das Konzept ganz interessant, aber konnte mich nicht überzeugen, darüber was zu schreiben. Aber als dann happybuddha darüber schrieb, konnte ich mich aufraffen. Also bitte.

  1. Daft Punk, Eminem, Linkin Park, Die Ärzte, Die drei ??? – Neues Album muss ich haben.
  2. Ich stehe unheimlich auf DJ Live Sets aus dem Techno-Bereich. Und ich habe null Ahnung von der Musik und ihren Klassifizierungen. Aber anscheinend bevorzuge ich Dinge wie Acid House, Hardstyle und Minimal.
  3. Ich habe manchmal schlimme J- und K-Pop-Phasen in denen ich mir übelst kitschige Musik anhöre. Wird zum Glück weniger.
  4. Ich bin zwar erst seit zwei Jahren beim Sport, aber Karate ist großartig und eins der besten Dinge, die mir so passiert sind.
  5. Sparring ist toll. Hätte ich das mal früher gewusst, hätte ich in der Schule vielleicht einmal weniger einen drauf bekommen oder hätte mich nicht ganz so auf andere verlassen müssen.
  6. Martial Arts-Filme sind toll. Ja, auch der Kram von Jean-Claude Van Damme.
  7. Schlafhygiene ist großartig. Zwischen 22 Uhr und 23 ins Bett und am nächsten Morgen in der Regel von alleine um 6 Uhr wach werden – wenn der Kleine einen nicht früher weckt. Und das jeden Tag, egal ob Wochenende oder nicht.
  8. 20 Minuten Mittagsschlaf sind fantastisch.
  9. Am liebsten würde ich alles in der Kommandozeile machen, aber irgendwie bin ich zu faul, um mir das alles zurecht zu basteln und bleib dann doch bei Klickibunti.
  10. Aus der selben Faulheit heraus greife ich eher zu den englischen als den japanischen Versionen von Videospielen.
  11. Ich probiere nahezu alles an Süßkram. Wenn andere denken “urg, Chemie pur und die Farbe muss das Pipi grün machen”, beiß ich zu. Bis heute hab ich leider keine frittierten Marsriegel gegessen.
  12. Dafür einmal Fischaugen. Das war nicht so der Bringer.
  13. Reis > Nudeln > Kartoffeln
  14. Ich hab bis heute keine Ahnung was ich mit dem, was ich so im Studium und nebenher gelernt habe, eigentlich so anfangen soll.
  15. Es wäre toll, wenn ich Software entwickeln könnte, aber irgendwie bekomm ich die Denke nicht hin.
  16. Wenn es ginge hätte ich ein Thinkpad auf dem OS X liefe und kein Macbook Air.
  17. Ich bin sehr vergesslich, was Bücher und Filme angeht. Hat aber den Vorteil, dass man sie öfter lesen oder gucken kann.
  18. Ich würde gerne mein Koreanisch wieder auf Stand bringen und würde gerne Französisch können. So schöne Sprachen.
  19. Umso länger ich Japanologie studierte, umso mehr Probleme hatte ich mit dem Land. Irgendwann setzte dann ein Gefühl von “So what” ein und ich konnte die Sachen differenzierter betrachten. Leben möchte ich da trotzdem noch einmal.
  20. Ich wäre gerne wortgewandter oder witziger. Sorry.

Ein wenig Japan im Blue Moon

Ich hab gestern beim Wochenrückblicks-Blue Moon von Holgi angerufen und ein wenig über meine zu schreibende Magisterarbeit, Japan und meinen dortigen Aufenthalt erzählt.
Wen’s interessiert: hier lang, so lang es noch nicht depubliziert ist (ich vermute mal, dass das passieren wird). Die Shownotes finden sich hier.

Some comments about Japan and the latest Newz of the World

In the latest Newz of the World Bicyclemark and Tim Pritlove talked about Japan and that people are having less sex because of an article in the Washington Post.
Being me I had to comment about some of the things they said. For completeness I am posting my comment which is awaiting moderation at this moment here as well. I am grateful for any comment which shows problems in my statements since this is some stuff I didn’t look into in some time but have to for my final examinations (in 6 – 9 months).

My comment:

Even though applied social sciences is not my specialities in regards to Japan but more the political and economical side, I have to comment on some of the statements made about Japan 😉

1) Japan is crowded and it is not bad if the population gets reduced.
The problem is that with a decreasing population your work force decreases. Since the pension system is a pay-as-you-go-system you have a real problem in financing the pensions. Especially with the baby boomers leaving the work force soon. The increase in total factor productivity is just not high enough to finance these pensions when the labor force continues to decrease. Yes it is crowded (120 million people in a country with the size of Germany but inhabitable is only a third of it). But at least the pension system just can’t afford it (and I am still wondering what happens to China in regards to that). There are discussions to invite more immigrants to counter the demographic change or to find a way that women get faster back into the labor force again (or do not leave it in the first place).

2) For sex they are going usually into love hotels because you are living usually in one room and the walls are thin.
a) Young people tend to go to love hotels because walls are thin and well you don’t want that your parents could hear you. In addition it is still not really socially acceptable that a boy and a girl are together at home in one room. A boy meeting a girl alone already means that they usually have to have a date.
Or you have parents who want to have some time together, people with affairs, prostitution (even though that one is kinda forbidden) etc. Love hotels have themed rooms which you won’t get in a normal hotel.
b) People do not always live together in one room. Normal apartments have several rooms and a lot of people even have a house with two levels. The rooms are usually smaller but that is balanced out with practical furniture (closets in the wall, the futon which you can put away into the closet when you are not sleeping etc. – but beds are becoming more popular)
Anecdote: When I lived in Japan I didn’t know a lot of people with only one room – and they usually lived alone, didn’t have a lot of money or lived in very very expensive areas. Oh wait, the same accounts for people in Germany with one-room-apartments. In my case I lived with a Japanese family (mother, daughter, grandmother, another foreigner and me). The grandmother, the other foreigner and me had all our own rooms. The mother and the daughter slept in the living/dining room. Since we all used futon, you didn’t see on the day anything that the living/dining room was used for sleeping. Rooms were all small but not uncomfortable. And don’t forget that you can always go up in terms of height of buildings even in countries with a lot of earthquakes.

3) Maid bars are aimed at business men.
Ehm, no. Usually they are aimed at Otakus, nerds. Yes, there are otakus who are also business men, but the target group are more or less nerds.
Targeted at business men are hostess clubs. There you pay a lot of money to talk with a pretty looking woman which lets you feel that you are the king (and they usually do not serve to foreigners…I knew someone who was a waiter in such a club, so I got some anecdotal evidence about that). But foreigners usually wouldn’t probably also do not pay for that service. You pay around $100 per hour to talk with a woman plus drinks etc. Only in the cheap clubs you might have a chance to go with a woman to a love hotel after the club is closed if you pay extra (don’t forget prostitution is forbidden in Japan…but there are also loop holes).

4) You never get an apartment with room mates
Yes and no. It is not as common as here but it is getting more common. I even knew someone who lived with a roommate together in a one-room-apartment.
But there are guest houses in bigger cities which essentially work like living in an apartment with roommates. Everyone has his/her own room. There are usually shared bath rooms and maybe shared kitchens.

5) You live at home or alone
Problem 1) Having an own apartment is really expensive. You pay 3 months of rent as kind of a gift to the land lord and there is an additional 3 months deposit. Thus you do not leave home if it is not necessary (my favorite phenomenon in that regard are the parasite singles). Btw. this is different with guest houses. There is the “gift” not involved and the deposit is far lower.
Problem 2) As a couple you do not live together before you didn’t marry because it is socially not acceptable. So again a problem there with leaving home (oh and getting children; btw. abortions are in Japan afaik more “popular” as in the US or in Europe. Iirc one reason is that there is no Christian background to condemn it and Shinto and Buddhism both don’t really condemn it iirc. But this is something from far deep in the back of my head I wouldn’t swear on.)

In addition besides of students or people who studied (or expats) I actually did not yet learn so many people to know here as well who share an apartment. Even with students it seems to decrease in Germany and people seem to tend to live longer at home since the change to a Bachelor/Master-system here. And the Japanese I learned to know here who are doing working holidays
are often sharing an apartment with others 😉

5) There was something in the podcast also about women and the labor force in Japan but I just can’t find it right now.
Women usually are expected to leave the labor force when they are getting children. It is even getting so far that when people are marrying that the company will try to convince the woman to leave the company because she has now to take care of the household and has to get babies. Women who do not want that do not marry and it is hard for women to marry after 30. In the past there was this great metaphor for the christmas cake (which you eat on christmas which is there more like a party with friends and new years eve is the family thing) which gets bad after the 25th of December. Meaning that women have problems finding a men when they are than 25. Nowadays you talk about the New Years cake (which gets bad after the 31st).
In addition things like kindergardens have usually chronically bad opening times for people who work. And since flexible time programs are usually not existent (and which would solve also this overcrowded train-problem in the rush hour), you just can’t combine work/career and children. Thus you see an M-curve in the labor participation rate by age. Which brings me back to the problem with the demographic problem. Women usually return to the labor force after their children grew up only as part-timers. Henceforth they can’t bring in a full wage into the social system.

But I think that is enough before I get lost in my trail of thoughts. I hope that clarified some things about Japan. And I really have to read up again on some of the stuff before I go into my final examinations :/

OmniFocus 2 for the iPhone – an opinion

Actually I wanted to write a review about OmniFocus 2 with screenshots everything. But there are already several of them, just to link to two.

So no screenshots, just my experiences from the last days. OmniFocus 1 was designed pragmatically and worked very well. You could input tasks fast, you could check them off fast, got an overview with the Forecast-feature. All in all it was a very good companion app to the OS X-application. Without it though it was a very good Todo-app since it has start and due dates, repetitive tasks, projects etc.

Its main weakness was it looks. It had a charming look reminding us how stock-iOS-apps look when there is nearly no custom design. And it synced but the sync always felt slow especially in comparison to one of the main competitors Things.

OmniFocus 2 worked on exactly those two weaknesses. It got completely redesigned. The overview-screen put Forecast into a more prominent place, which is great. You can immediately see how many tasks are up today in the coming week. The same applies to tasks that are flagged or in the inbox. You can easily get to Projects, Nearby and Contexts and everything in the nice look of iOS7. A very bright white and beautiful colors. I really like the new look of it. But we will see how it will hold up over the years. Since OF1 did not get so much design-love over the years, I do not expect that OF2 will get that much love over the time. But for now it is looking awesome. The first time that it looks better than Things.

The other weakness is syncing. OF2 has, thanks to iOS7, the ability to wake up from time to time and sync. Henceforth when you really use it as a companion-app and do not look all the time at the phone just to see if that icon-badge appears and if the data is there but do the stuff you are supposed to do, you will see that magically all your tasks are there when you look at it on a break or when you come to the tasks that have to sync over to it. The sync is not immediate but it just happens. I can’t say how fast but it is usually a couple of minutes but can also take half an hour in my experience. To be honest, that didn’t turn out yet as a problem. I wrote today my shopping list at home, and when I arrived at the supermarket the tasks where there. I noted some stuff down in OF, get going and when I was where I had to be to do the tasks, they were there. When I noted down tasks on the iPhone while out and returned home to my running computer the tasks where there. The sync is still not fast, but it works in the background and the tasks are usually there when you are happen to be in a place where you need your synced todo-items.

Another nice feature is when putting in a new task there is a “Save+”-button, which will add the task, you are noting down and you get immediately a new task to add.

So far, so good. What are the downsides? Right now there is no Textexpander-support because Textexpander needs a new framework and that didn’t get released in time for most devs for adding it to their apps. I guess it is the same for the people at Omni and it will return. The app doesn’t have landscape-support, but I actually do not care. There is still no review-functionality. That’s the one I miss the most because I could do it then when I am already lying in bed or when I am commuting. The app is really bright, so it is not so nice to be usable at night. I hope that gets fixed in the future. For starters you can put the Invert Colors-function in the Accessibility-settings onto the triple Home Button-click and you get a dark OF2 that looks really really good.

Putting in tasks got a bit weaker in this version. Number one is that in OF1 is that task-details that belonged to each other were visually grouped together (like start/due-dates). That isn’t the case anymore. They are sorted the same way but it is just line after line. The other thing I do not like is putting in a start/due-date. The dialer comes up and there are some shortcuts for +1 day/week/month/year present but you have to tap the line with “Due” or “Defer until” to return to the screen where you can put in other details. That is confusing and even so I entered already some tasks I can’t get accustomed to it and it doesn’t feel that this will happen so fast. A next-button or something would be nice.

The next thing I do not like is that the pretty much default gesture for moving back a view in iOS7, a swipe from left to right does not work unfortunately. From what I read it was either an oversight because you have to actively activate it again when you are adding a custom animation like Omni did, or it was a design-decision, which I would not like. I got really accustomed to moving back views via a swipe. And it is so omni-present in iOS7 (pun intended).

Last but not least the price. Imho the app is worth $10. But since I am using it daily for several years now and got free updates, it felt ok to pay the 20 bucks, even so it is a lot of money for me (in general not relative to other apps). When you are really looking at it, it is only a visual update with background syncing. Those are nice additions but not worth a complete re-purchase at a relative high price for an app that is mainly a companion app to a pricey but great todo-app. If you have the money, please support Omni, buy the upgrade and thus they will be able to put out other great applications. If you are short on money, save up for it. You can wait. The app doesn’t add any functionality, which justifies an immediate necessary update right now (like a review-functionality would for example). Support Omni when you have the money, but it can wait. OF1 still works in iOS7, thus you are not missing that much. And when you have the money, pay for it and be delighted by the new looks and the background-sync.

Nur fünf Apps

Nur fünf Apps, hab ich bei Truhe gelesen. Die Aufgabe: Du kannst nur fünf Apps installieren auf deinem Smartphone. Welche wären das?

1. YNAB

Für meine Budgetverwaltung brauch ich schon etwas auf dem iPhone und da ich YNAB dafür verwende, ist das mobile Gegenstück natürlich die App der Wahl

2. 1Password

Mit iOS7 und der iCloud-Keychain könnte sich das evtl. erübrigen, aber aktuell habe ich halt alle meine Passwörter in 1Password und die sind derart gestaltet, dass ich sie mir nicht merken kann. Daher geht ohne 1Password nichts. Obwohl, vielleicht ginge es mit 1Password Everywhere.

3. OmniFocus

Meine Bedürfnisse in Sachen ToDo-Listen sind etwas umfangreicher und die App von Apple in dem Bereich suckt. Daher OmniFocus. Keine Lust mir irgendwas zusammenzuhacken, was ohne das mobile Gegenstück zu OmniFocus am Mac ginge.

4. hAppy

Ich benutze nur noch ein soziales Netzwerk so richtig. App.net. Und da ist hAppy auf dem iPhone einfach die App mit dem größten Funktionsumfang und deckt nicht nur den Microblogging-Teil ab, sondern auch private Nachrichten und den Chat Patter und sieht dabei auch noch brauchbar aus und hat Funktionen, damit ADN auch im Edge-Land Spaß macht. Ok, keine Push-Benachrichtigungen zu haben suckt ein wenig, ist aber verschmerzbar.

5. Anki

Meine App der Wahl zum Lernen von Vokabeln. Gibt nichts besseres unter iOS und OS X meiner Erfahrung nach, auch wenn’s hübscher sein könnte.

Zum Schluss noch die Apps, die ich wirklich vermissen würde: