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Idee: Strafazahlung für Unternehmen, die zu geringe Gehälter zahlen
Bei Bloomberg hab ich einen interessanten Artikel von Barry Ritholz gelesen, in dem es darum ging, dass McDonald’s und Wal-Mart die größten “Bezieher” von Sozialleistungen sind. Danach geht der Autor auf mögliche Lösungen, mit einem sehr interessanten Vorschlag ein.
Kurz etwas zum großen M und zu Wal-Mart. Laut Artikel hat McDonald’s eine eigene Hotline, die ihren Mitarbeitern hilft, quasi Hartz IV-Anträge auszufüllen bzw. dem Äquivalent davon in den USA. Wal-Mart hat die größte Gruppe an Medicaid-Beziehern, das Krankenversicherungsprogramm in den USA für Menschen mit niedrigem Einkommen und die größte Gruppe an Beziehern von Lebensmittelmarken. Mitarbeiter von Wal-Mart beziehen im Schnitt $1000 an öffentlichen Hilfen.
Nun zu den Lösungsvorschlägen. Zwei sind bekannt: ein höherer Mindestlohn (ja, im Gegensatz zu Deutschland haben die USA einen, auch wenn er gering ist) und ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Den dritten genannten Vorschlag kannte ich noch nicht, würde ich aber auch gerne in Deutschland umgesetzt sehen. Ritholz schlägt vor, dass Unternehmen, die ihren Mitarbeitern so wenig Gehalt zahlen, dass sie staatliche Unterstützung benötigen Strafzahlungen auferlegt bekommen. Und zwar in einer Höhe der staatlichen Hilfe durch den Staat. Sprich: das Geld, dass Aufstocker bekommen, bekommt der Staat zurück vom Unternehmen. Damit werden die Kosten vom Staat, also uns, dem Unternehmen, dass sich nicht wirklich sozial verhält aufgebürdet. Natürlich wird es dann immer noch Unternehmen geben, die immer noch zu wenig zahlen, denn sie haben schließlich auch Steuerersparnisse durch geringere Bruttolöhne. Meiner Meinung nach sollten aus diesem Grund die Strafzahlungen so hoch sein, dass es keinen Unterschied mehr gibt zwischen Bezahlung des Arbeitnehmers und zu geringer Bezahlung des Arbeitnehmers plus Strafzahlung. Ausweichmöglichkeiten gibt es vermutlich trotzdem. Spontan fallen mir Teilzeitarbeit und Minijobs ein, sollte die Regelung nur für Vollzeiter gelten. Aber sicherlich gibt es da auch Lösungen wie anteilige Strafzahlungen falls der Arbeitnehmer trotzdem staatliche Leistungen in Anspruch nehmen muss.
Ich sehe das nicht kommen, vor allem nicht unter einer von der CDU geführten großen Koalition weil der Arbeitgeberverband Sturm laufen würde. Eine schöne Idee finde ich es trotzdem.
Sorry für den Triple-Tweet und das Löschen. Die Twitter-Web-UI will mich in den Wahnsinn treiben.
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Uberspace, mutt, vim und synchronisierte Einstellungen
Ich nutze einen Uberspace und darauf mutt, um gelegentlich an all meine Mailboxen ranzukommen, weil die nicht alle ein Web-Interface haben. Wenn ich nun Mails schreibe, ruft mutt für mich vim auf. Da meine vim-Einstellungen gefälligst alle überall gleich sein sollen, synchronisiere ich sie zwischen diversen Kisten per Dropbox und symlinke dann darauf. Das selbe mache ich auch mit den Einstellungen für mutt.
Mein Uberspace, der auf Cassiopeia liegt nutzt als Default-vim aber nicht vim7.3, sondern eine ältere Version. Meine vimrc hat aber diverse Einstellungen, die 7.3 benötigen. In meiner zshrc steht drin, dass vim ein Alias ist für vim7.3, daher hab ich in der Regel keine Probleme. Als ich heute aber Mails schreiben wollte, hagelte es Fehlermeldungen. Wie sich herausstellte nahm mutt “vim” als Editor und nicht vim73, denn in meiner muttrc ist als Editor folgendes eingestellt:
set editor=“vim +:silent+/^$"
Schließlich hab ich auf meinen privaten Kisten in der Regel vim7.4 oder 7.3 installiert. Aber was nun tun, damit das auch auf dem Uberspace klappt?
Ist alles relativ simpel. Die .muttrc kommt als muttrc nach .mutt. Dann braucht man auf den “Standardkisten” auch keine .muttrc mehr. Auf dem Uberspace legt man trotzdem eine .muttrc an mit folgendem Eintrag:
source ~/.mutt/muttrc
set editor="/usr/local/bin/vim7.3 +:silent+/^$"
Dann wird erstmal die Einstellungen der eigenen muttrc gezogen und dann wird der Editor überschrieben. Funktioniert wunderbar :)
Nahrung aus dem Cyberpunk wird langsam aber sicher Realität. Urks… t.co/RgalrGBDL…
Mail.app-Problem gelöst. Einer der GMail-Accounts war schuld. Gelöscht, neu angelegt → alles geht.
Mail.app (Gmail, imap und Pop3) hängt nach Mavericks-Upgrade. Mail-Update wurde installiert, Rechte repariert & Saved State gelöscht. Ideen?
Ich lachte laut: t.co/FKQ90d37m… /via t.co/zJadG0cjM…
Drei Wochen bis zum Wettkampf. Langsam wird’s ernst #karate