Fahre den Account dann hier mal langsam runter. Schreibe & lese hier nicht mehr wirklich. Microblogging gibt’s unter t.co/ThAHToUjb…

Am Sonntag ist ab 20:00 Uhr wieder @Metaebene-Hörerstammtisch im Berliner Osswald (Raumerstr. 17, 10437 Berlin) #mehb

PSA: Neues Semesterticket nicht vergessen.

iOS keine gute Spieleplattform

Ich bin mobiler Spieler. Schon bevor es den Game Boy gab, habe ich Stunden mit meinen Game & Watch-Spielen zugebracht (derer drei: Oil Panic, Donkey Kong 2 und das großartige Gold Cliff). Später dann ein Game Boy, ein Game Boy Advance SP und ein selten genutzter Wonderswan Crystal, ein Nintendo DS, später noch eine PSP aus Gründen. Auf der Wunschliste steht schon lange ein Nintendo 3DS.

Und dann kam ein iPod Touch. Mit Jailbreak gab’s dann auch schnell die ersten Spiele. Mit einem iPhone und iOS 2 ging es dann richtig los. Die Spiele waren billig und recht gut. Aus allen Genres gab es etwas und je nach Können des Entwicklers konnte man selbst Jump’n’Runs oder Beat’em Ups halbwegs brauchbar mit dem Touchscreen steuern.

Und seit einiger Zeit komme ich immer mehr zu der Erkenntnis das iOS als Plattform keine Plattform ist für Spiele. Auch wenn es vermutlich abertausende Spiele gibt und selbst große Entwickler wie EA oder Square Enix ihren Reibach machen. Die Gründe können natürlich auch für Handhelds gelten, die in Zukunft noch herauskommen, aber das wird man dann sehen. Aktuell geht es mir um iOS. Evtl. lässt sich das auch auf Android übertragen, dort kenne ich mich aber zu wenig aus, um mir eine qualifizierte Meinung bilden zu können.

Die Idee, dass iOS Probleme als Spieleplattform hat, ist mir vor kurzem das erste Mal gekommen. Es sollte ein Handheld für ein Kind angeschafft werden und die Wahl fiel auf einen Nintendo DS. Der Hauptgrund: man kann sich Spiele aus der Bücherei ausleihen. Und dann begann ich zu grübeln. Würde ich einem Kind mit neun oder zehn, ggf. etwas jünger einen iPod Touch als Handheld kaufen wollen? Und wenn nein, warum nicht? Ich werde mich in der Regel auf Handhelds von Nintendo beziehen, da zwar die Handhelds von Sony schick, aber meiner Meinung nach oftmals nicht wirklich kinderkompatibel aufgrund ihrer Spielebibliothek sind.

1) iOS-Geräte haben eine relativ kurze Haltezeit

Damit man aktuell alles spielen kann, was es im AppStore gibt braucht man allein von den OS-Voraussetzungen min. einen iPod Touch der 4. Generation. Das ist ein Gerät vom Oktober 2011. Ein iPod Touch der 3. Generation (veröffentlicht 2009) kann damit nicht mehr alle Spiele spielen. Und selbst ein iPod Touch der 4. Generation kann z.B. nicht mehr “The World Ends With You” abspielen (imho eins der besten RPGs aller Zeiten). Das heißt, dass ich als Elternteil mindestens im Zwei-Jahres-Rhythmus ein neues Gerät kaufen müsste, damit alle Spiele noch gespielt werden können. Ein aktueller iPod Touch ist auch nicht billiger als ein 3DS.

2) Die Update-Problematik

Ich habe ein älteres Gerät auf dem sagen wir max. iOS 5 läuft und auf einmal kommt ein Update für eine Anwendung die min. iOS 6 verlangt. Und auf iTunes drücke ich aus Versehen auf Update. Was passiert? Die App wird gelöscht. Gleichzeitig kann es aber auch passieren, dass Apps, die nicht up-to-date gehalten werden auf neueren Geräten nicht mehr funktionieren. Und Apple erlaubt wohl demnächst keine Updates mehr, wenn eine App nicht mit iPhone5-Anpassung daher kommt. Dann gibt es wohl keine Updates für Secret of Mana oder Chrono Trigger mehr. Und wenn die mit iOS8 Zicken machen, Pech gehabt.

3) Die Spielstand-Problematik

iOS hat seit iOS2 ein Problem, dass mich seit damals stört. Unter iOS2 war es noch störender, weil ich wegen eines OS-Bugs regelmäßig mein iPhone zurücksetzen musste und kein Backup einspielen durfte. Was passiert wenn der Platz voll ist auf dem iOS-Gerät und man will was neues installieren? Man muss was altes löschen. Was passiert mit den Daten der gelöschten App? Genau, die verabschieden sich auch. Und wenn ich das Spiel dann neu installiere, dann muss ich wieder von vorne anfangen und mir sogar alles wieder freispielen. Natürlich können die Entwickler dagegen was machen über iCloud-Sync o.ä. aber viele tun es nicht. Und für viele viele alte Spiele wird es nie ein entsprechendes Update geben. Aber ich kann noch heute mein Uralt-Zelda für den Game Boy ausgraben und so lange die Batterie nicht aufgegeben hat, was mir ehrlich gesagt noch nie passiert ist, ist alles erhalten geblieben. Bei moderneren Handhelds gibt es nicht mal das Batterieproblem meines Wissens nach (jedenfalls nicht für die PSP und ich vermute auch nicht beim DS).

4) iOS-Geräte sind nur mäßig stabil

Es ist nicht einfach einen DS kaputt zu bekommen, selbst die neueren Modelle nicht. iOS-Geräte mit zerbrochenen Displays sehe ich andauernd. Bei Erwachsenen.

5) Spiele können nicht verliehen werden

Spiele auf unter iOS sind verdammt billig, wenn man von den Ausreißern von Square Enix einmal absieht. Aber das bedeutet nicht, dass ich meinem Kind jeden Monat ein Budget geben würde, um sich Spiele zuzulegen. Bei mir gab’s früher zum Geburtstag und zu Weihnachten jeweils ein Spiel. Vielleicht durch Geld von Verwandten nochmal zwischendurch was. Ansonsten hat man seine Spiele an Freunde verliehen und welche geliehen bekommen. Inzwischen kann man sich die Spiele sogar in der Bücherei leihen. Das geht unter iOS nicht. Natürlich sind die Spiele billiger, aber das bedeutet nicht, dass man sich einfach so alles zulegen kann. Auch zehn 3€-Spiele sind 30€ und von Square Enix-Spielen oder anderen Premiumspielen rede ich da noch gar nicht.

6) Freemium

Immer mehr Spiele kommen auf iOS als Freemium-Spiele raus. Große Firmen setzen meines Wissens nach sogar Psychologen ein, um das profitabelste Schema zu entwickeln. Ich selbst habe mir bei Freemium die Regel gesetzt: in dem Moment, in dem du was kaufen willst, löschst du das Spiel. Kinder sind da meiner Erfahrung nach dann eher etwas dickköpfig und nerven die Eltern so lange bis die entsprechende Premium-Währung im kleinen Paket gekauft wird. Und ist es einmal passiert, passiert es noch häufiger. Mal abgesehen davon, dass es meines Wissens nach dann immer noch die Lücke gibt, dass man für eine gewisse Zeit nach Passworteingabe bei In-App Purchases ohne Passwort shoppen kann. So schnell ist dann mal ein dreistelliger Euro-Betrag weg. Tja, das war es dann, für die nächsten 12 Monate kein Taschengeld mehr. Ähm nein, das ist wohl keine Option…

7) Die Geräte werden gerne gestohlen

Seitdem mir mein iPhone in der U-Bahn aus der Hand gerissen wurde und ich es nie wieder gesehen habe, bin ich sehr vorsichtig geworden. Ich habe ehrlich gesagt noch nie von nem Diebstahl eines DS, Game Boys o.ä. in Cafés oder den öffentlichen Verkehrsmitteln gehört. Bei Apple-Produkten ging das ja schon mit den iPods los. Und bei Smartphones passiert es wohl sehr häufig. Das ist eine reine Vermutung, aber ich denke das gilt auch für iPod Touches. Daher würde ich mein Kind in der Öffentlichkeit lieber mit einem “Spielzeug” spielen lassen, als mit einem Statussymbol, das gerne entwedet wird.

8) Nichts geht über Knöpfe

Das ist altersunabhängig, aber seien wir ehrlich: nichts geht über Knöpfe. Touch-Steuerungen sind besser geworden und es gibt Genre in denen sie die beste Wahl sind (Carcassonne mit einem Joypad stelle ich mir sehr anstrengend vor), aber für vieles unterliegen sie Joypads. Und ich sehe nicht, dass Apple jemals ein Joypad herausbringen wird als Ergänzung für die mobilen Geräte. Und wenn doch, na ja, Apple macht gute Hardware aber meiner Meinung nach war die Peripherie immer ziemlicher Mist. Die schicksten, aber gleichzeitig schlimmsten Mäuse waren die von Apple. Die Tastaturen sind ok-ish. Ich erwarte nicht, dass Apple es auf die Reihe beommt ein vernünftiges Joypad zu entwickeln. Und viele alte Spiele kann man dann auch nicht spielen.

Das gilt nicht nur für Kinder

Vieles was ich hier geschrieben habe, bezog sich auf Kinder. Allerdings gilt das auch für Erwachsene. Wenn ich bei nem Kumpel ein tolles iOS-Spiel sehe, kann ich es mir nicht mal für nen Tag oder zwei ausleihen, ich muss es mir kaufen. Mein Gerät wurde schon einmal gestohlen. Meine Daten sind verloren gegangen. Ich sehe bei einem alten 3G, dass der entsprechenden Person voll ausreicht, dass sie keine neuen Spiele mehr spielen kann und aufpassen muss, dass ihr iTunes nicht die Apps wegupdatet etc.

Fazit

Aus den ganzen oben genannten Gründen finde ich iOS immer schlechter als Spieleplattform und werde versuchen mich in Zukunft zusammenreißen, allein schon aus Geldbeuteltechnischen Gründen das Snackshopping nach Spielen zu unterbinden. Mein Pile of Shame ist hoch genug, dass ich vermutlich bis zu meinem letzten Atemzug mit Spielen in meiner Freizeit beschäftigt sein könnte. Aber ich muss zugeben, dass Spiele wie Carcassonne oder Super Hexagon mit zu dem Bestem gehören, was ich je gespielt habe und die Retina-Fassung von The World Ends With You einfach so viel besser aussieht, als die iOS-Fassug und ich auch relativ einfach zwischen der englischen und der japanischen Fassung wechseln kann. Aber die Nachteile überwiegen imho der Vorteile, wenn ich darüber nachdenke und ich würde Eltern nicht empfehlen ihren Kindern ein iOS-Gerät zu kaufen, auch wenn man damit so viel mehr machen kann und die Spiele so schön billig sind.

Ich verkauf dann mal meine ganzen iOS-Spiele und kauf mir einen 3DS…halt…Mist!

Fever° - Review

Update: Der Artikel hieß einmal: Fever° - ein Fehlkauf. Inzwischen bin ich anderer Meinung, vor allem mit der Ankündigung der Abschaltung von Google Reader und habe das in entsprechenden Update-Bereichen angemerkt.

Fever° ist ein RSS-Client aka Feedreader, der besonderes verspricht. Er sucht sich die Links raus, über die am meisten gesprochen wird und sortiert danach die Artikel. Damit wird Fever umso besser, je mehr Feeds man folgt. Bis jetzt habe ich im Web nur positive Reviews gefunden. Für mich stellte es sich aber als absoluter Fehlkauf heraus.

Ich habe es mir gekauft, weil ich mir dachte, dass ich mich zum Einen unabhängig von Google Reader machen kann, da man ja nie weiß, ob der Service vielleicht mal eingestellt wird und zum Anderen so etwas habe wie ein personalisiertes Google News, mit einer besseren Darstellung was mir wichtig ist.

Installation und Benutzung

Die Software ist in PHP geschrieben und benötigt eine MySQL-Datenbank. Sie ist sehr einfach auf einem Webspace/Server installiert der die Anforderungen erfüllt. Vor dem Kauf bekommt man ein paar Dateien, um zu überprüfen, ob Fever mit dem eigenen Webspace funktioniert. Danach heißt es nur noch kaufen, Seriennummer eintragen und fertig. Vorhandene Feeds können per OPML importiert werden. Ein Multi-User-Betrieb ist nicht möglich, da die Registrierung an der Domain/Sub-Domain hängt.

Benutzen kann man Fever über ein Web-Interface, das auch eine Anpassung für Smartphones hat. Eine API befindet sich aktuell in der Beta. Auf der Webseite gibt es eine Hilfestellung, um es mit [Fluid]([fluidapp.com](http://fluidapp.com/) "Fluid - Turn Your Favorite Web Apps into Real Mac Apps.") zum Laufen zu bringen. Neue Feeds werden über ein Bookmarklet hinzugefügt.

Für das iPhone gibt es keine explizite App, für das iPad gibt es Ashes über das mir auf Twitter erzählt wurde, dass es wohl sehr absturzfreudig ist. Auf dem Mac gibt es ChillPill. ChillPill ist aber nur ein schicker Wrapper um Fever, der Shortcuts hat und sich nativ als RSS-Reader ausgeben kann.

Das Web-Interface ist sehr gut zu benutzen. Einfach gehalten, man kann seine Feeds in der Hot-Ansicht lesen, die einen anzeigt, worüber gerade viel geschrieben wird oder in Gruppen bzw. Feed für Feed.

Auf dem iPhone ist es eine typische Web-App. Funktioniert, aber man merkt, dass sie nicht nativ ist. Fühlt sich langsam an, die Icons sind leider nicht ans Retina-Display angepasst. Aber es funktioniert und man kann es benutzen.

Der Unique Selling Point: Hot

Wenn man Fever installiert hat, sollte man es mit vielen Feeds füllen, so viel wie möglich. Einsortiert werden diese in Gruppen oder Kindling Sparks. In Kindling Sparks sollten Feeds rein, die viel posten und somit einfach nur die "Temperatur" für Artikel erhöhen. Kandidaten dürften dafür sein: Slashdot oder Rivva. Spiegel Online aber nicht, und warum das gibt es im nächsten Abschnitt zu lesen.

Im Abschnitt "Hot" sieht man dann die Themen über die alle gerade bloggen. Den Zeitraum für "Hot" kann man auch einstellen. Wie sich für mich herausgestellt hat, funktioniert es mit längeren Zeiträumen besser, da die Blogs Zeit brauchen um etwas zu verlinken.

Update: Die Funktion Kindling zeigt alle Feeds, die keine Sparks sind. Die Funktion ist aber für mich auch nutzlos, da ich meine Feeds nach Gruppen sortiert habe (Entertainment, Computer, etc.) und ich nach Gruppen lese. Da sind auch High Volume-Feeds drin, weil ich da auch mal durchskippen will. Und da Sparks aus den Gruppen rausfliegen, kann ich heise und The Verge für mich nicht in Sparks reinkippen, da ich solche High Volume-Feeds nicht unsortiert rumfliegen haben will.

Werbelinks kann man blacklisten. Sponsort also jemand reihum Blogs und alle posten, dass in ihre RSS-Feeds so wandert das ganz schnell nach oben.

Fehlkauf

Warum war es nun ein Fehlkauf für mich? Fever scheint wirklich nur mit Links zu arbeiten. Folgt man vielen Blogs und diese verlinken immer wieder auf den selben Link, so steigt er in der Hotness an. Das habe ich nur in wenigen Situationen als wirklich funktional gesehen. Z.B. zum Thema Zynga kopiert Tiny Towers, Twitter fängt an zu zensieren u.ä.

Schon an diesen zwei Beispielen sieht man Fevers Schwäche: es funktioniert nur, wenn die Blogs immer wieder auf's Selbe Verlinken. Und dadurch funktioniert es nur mit Blogs. Und Blogs haben meiner Ansicht nach eine Schwäche: sie decken nur einen sehr begrenzten Themenraum ab. Fever funktioniert bei mir mit Tech-News. Da werden Links benutzt und viele linken auf die selbe Quelle, aber damit war es das auch.

Ich will aber nicht nur Tech-News lesen. Und die Webseiten, die den alten Medien entspringen verlinken nun einmal nicht auf die Agenturmitteilung, sondern schreiben einen eigenen Artikel. Und damit kann Fever nichts anfangen. Selbst bei den Tech-News schwächelte es. Selbst mit Slashdot, Engadget, Ars Technica und Heise in den Feeds klappte es nicht wirklich, außer bei sehr wenigen Themen. Das einzige Thema mit Blog-Streuung konnte ich bei der Twitter-Zensur sehen: Engadget, Netzpolitik, Nerdcore.

Am Besten funktionierte es bei Mac-News. Da schreiben aber eh alle beim Gruber ab. Da reicht's dann auch Daring Fireball direkt zu lesen.

Für normale News habe ich mir eine Reihe Zeitungsfeeds abonniert und Google News in der entsprechenden Sprache. Auf Englisch Huffington Post, LA Times, Economist, Time, New York Times, Washington Post u.a. Auf Deutsch SpOn, Tagesschau, Zeit, FAZ, TAZ, SZ, Handelsblatt u.a.

Gebracht hat es exakt nichts. Da diese keine Links benutzen, bekomme ich auch in Fever ein und dieselbe News dutzendfach dargestellt. Und Blogs schreiben selten über tagespolitische Themen, Weltpolitik und Wirtschaft und verlinken dabei auf bestimmte Artikel ein und derselben Quelle (außer es geht um die Piraten…).

Damit waren das $30 für die Katz. Eine Geld zurück-Garantie gibt es nicht bei Unzufriedenheit. Schließlich bekommt man den Source unverschlüsselt geliefert. Aus dem selben Grund gibt es auch keine Demo-Version. Seh ich ein, ist aber sehr ärgerlich bei missfallen.

Fazit

Update: Heute (14.03.2013) hat Google angekündigt, dass Google genau das tun wird. Nun ja, also dann doch Fever für den Sync.
Während die Funktionalität des "Hot" überhaupt nicht für mich funktioniert, ist es jedoch ein brauchbarer Web-Reader für RSS-Feeds und da es mit Reeder und Sunstroke inzwischen native iOS-Clients gibt, ist dieser Bedarf auch gedeckt. Keine Ahnung wie es bei Android aussieht.
Aber ich schaue auch mit großem Interesse auf Newsblur und dann ist noch Feed Wrangler. Newsblur finde ich am interessantesten, aber die mobile App kommt lange nicht an Reeder ran imho, dafür ist die Webapp um einiges besser als die von Fever. Man wird wohl abwarten müssen, was die ganzen nativen RSS-Clients anbieten werden zum Syncen. Meines Wissens nach ist die Newsblur-API auch offen (Newsblur ist im insgesamten sogar Open Source). Bei Fever zahlt man halt einmal und kann nicht testen. Bei Newsblur zahlt man einen geringen Betrag pro Jahr (zwischen $12 und $36 nach eigener Wahl) oder kann vermutlich auch selber hosten mit dem oben verlinkten Source Code. Bei Feed Wrangler ist noch nichts bekannt.

Altes Fazit:

Altes Fazit: Ich kann Fever wirklich nicht empfehlen, außer man interessiert für einen sehr begrenzten Themenbereich und hat da alles an Blogs abonniert was es gibt. Aber dann kann man auch einfach seine Feeds auf die paar wenigen Meinungsführer reduzieren.

Lasst Fever° lieber links liegen und gebt das Geld für einen anständigen Feedreader aus und hofft, dass Google Reader nie seinen Dienst zwecks Sync aufgibt. Baut euch eine gute Liste an Leuten, denen ihr auf Twitter folgt und benutzt Google News für das tagespolitische, da es nach Kontexten Nachrichten nach oben bringt.

Schade. Tolle Idee, die aber zumindest für mich überhaupt nicht funktioniert.